Lupus-Nephritis
Prof. Dr. med. Julia Weinmann-Menke
ANCA-Vaskulitiden
Univ.-Prof. Dr. med. Ralph Kettritz
Therapie der rheumatoiden Arthritis bei eingeschränkter Nierenfunktion
Dr. med. Anna Kernder
Wissenschaftliche Leitung
Marien Hospital Herne
(Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum) / Medizinische Klinik I - Allgemeine Innere, Nephrologie und Hypertensiologie, Gastroenterologie, Pneumologie
Klinikdirektor
Referent:in
Universitätsklinikum Heidelberg
Direktorin der Klinik für Nephrologie
Referent:in
Charité Universitätsmedizin Berlin
Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Nephrologie und Internistische Intensivmedizin
Facharzt für Innere Medizin und Nephrologie, Hypertensiologe DHL
Referent:in
St. Elisabeth Gruppe, Katholische Kliniken Rhein-Ruhr
Rheumazentrum Ruhrgebiet, Herne
Oberärztin
NephroLive zum Thema Rheuma meets Niere. Wie beeinflusst rheumatisches Geschehen die Nierenfunktion und umgekehrt? Welche Fortschritte gibt es in der Behandlung der Lupus-Nephritis? Wie geht man optimal mit ANCA-Vaskulitiden um? Was sind die besten Therapieansätze bei rheumatoider Arthritis und eingeschränkter Nierenfunktion?
In dieser Online-Fortbildung der NephroLive-Sendereihe für Sie im Studio:
Univ.-Prof. Dr. Julia Weinmann-Menke aus Mainz spricht über die Lupus-Nephritis (LN). Prof. Weinmann-Menke geht zunächst auf die Abgrenzung des systemischen Lupus erythematodes (SLE) von LN ein und erläutert die Indikationen für eine Nierenbiopsie zur Sicherung der Diagnose einer LN. Neben aktuellen Therapieansätzen zur Remissionserhaltung stellt Prof. Weinmann-Menke Studienergebnisse vor und gibt einen Ausblick auf neue Therapieoptionen und mögliche zukünftige Behandlungsstrategien.
Prof. Dr. Ralph Kettritz aus Berlin stellt die Behandlung von ANCA-Vaskulitiden vor. Prof. Kettritz konzentriert sich auf die Rolle der Blockade des Komplementfaktors C5a-Rezeptors (C5aR) im klinischen Alltag und zeigt anhand eines Fallbeispiels, wie Therapieziele der Induktionstherapie durch zusätzliche Maßnahmen optimiert werden können und präsentiert hierzu Daten aus real-world Anwendungen. In diesem Zusammenhang geht Prof. Kettritz auf den Nutzen, die Vorteile eines frühen Einsatzes sowie die optimale Dauer einer Avacopan-Therapie ein.
Dr. Anna Kernder aus Herne erläutert die Empfehlungen der European League of Associations for Rheumatology (EULAR) zur Therapie der rheumatoiden Arthritis bei eingeschränkter Nierenfunktion. Dabei geht Dr. Kernder auf die drei Phasen der Behandlung – Induktion, Konsolidierung und Erhaltung – ein und beleuchtet die jeweiligen Therapieoptionen. Wichtige Aspekte der Sicherheit und Verträglichkeit beim Einsatz konventioneller (cDMARD), biologischer (bDMARD) und gezielter synthetischer krankheitsmodifizierender Antirheumatika (tsDMARD) in Abhängigkeit von der Nierenfunktion sowie die Anpassung der Dosierungsintervalle werden dabei ausführlich beleuchtet.
Fachrichtungen
Kanal
Indikationen
ANCA-assoziierte Vaskulitiden (AAV)
Chronische Nierenerkrankung (CKD)
Lupus-Nephritis
rheumatoide Arthritis (RA)
Wirkstoffe
Abatacept
Adalimumab
Azathioprin
Baricitinib
Belimumab
Certolizumab
Cyclophosphamid
Etanercept
Filgotinib
Golimumab
Infliximab
Leflunomid
Obinutuzumab
Prednisolon
Rituximab
Sulfapyridin
Sulfasalazin
Teriflunomid
Tocilizumab
Tofacitinib
Upadacitinib
Voclosporin
Schlagworte
EULAR
rare disease
seltene Erkrankungen