Prävention nötig oder möglich?
Dr. med. Rieke Alten
Welche Therapie wann?
Prof. Dr. med. Andrea Rubbert-Roth
Ausschleichen richtig gemacht
Prof. Dr. med. Klaus Krüger
Wissenschaftliche Leitung
Universitätsklinikum Frankfurt
Oberärztin, Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie
Referent:in
Sankt Gertrauden Krankenhaus
Rheumatologie
Fachärztin Innere Medizin
Referent:in
HOCH Health Ostschweiz - Kantonsspital St.Gallen
Klinik für Rheumatologie
Leitende Ärztin / Stv. Klinikleiterin
Referent:in
Praxiszentrum St. Bonifatius, München
Innere Medizin und Rheumatologie
Facharzt
RheumaLive mit aktuellen Erkenntnissen zur rheumatoiden Arthritis (RA). Wann sollten präventive Maßnahmen ergriffen werden? Wie wählt man die optimale Behandlung und wie wird die Therapie korrekt ausgeschlichen?
In dieser Online-Fortbildung der RheumaLive-Sendereihe für Sie im Studio:
Prävention nötig oder möglich?: Dr. Rieke Alten aus Berlin erläutert zunächst das Konzept der Prävention anhand der WHO-Definition und zeigt die Unterschiede zur Krankheitsunterdrückung im Hinblick auf rheumatoide Arthritis (RA) auf. Anschließend stellt Dr. Alten aktuelle Erkenntnisse zur Immunantwortreifung, insbesondere bei ACPA-positiver RA, sowie Meilensteine der Präventionsforschung vor. Dabei fokussiert sich Dr. Alten auf die Ergebnisse randomisierter Studien wie TREAT EARLIER und APIPPRA, die den Einsatz von Methotrexat oder Abatacept bei Risikopatient:innen mit Arthralgien untersuchen. Darüber hinaus erörtert Dr. Alten die EULAR/ACR-Risikokriterien für Patient:innen mit Arthralgie und RA-Risiko.
Welche Therapie wann?: Prof. Andrea Rubbert-Roth aus St. Gallen stellt ausgehend von den EULAR-Empfehlungen zur RA-Therapie die Faktoren für die Therapiewahl vor. Dazu zählen prädiktive Marker, Komorbiditäten und besondere Lebensumstände. Prof. Rubbert-Roth diskutiert die Ergebnisse einer Post-hoc-Analyse, die die Wirksamkeit von TNF-Inhibitoren bei hochpositiven Rheumafaktoren untersucht. Weitere Schwerpunkte liegen auf dem Risiko von Malignomen unter b/tsDMARDs und der sicheren antirheumatischen Therapie während der Schwangerschaft und Stillzeit.
Ausschleichen richtig gemacht: Prof. Klaus Krüger aus München betrachtet zunächst die möglichen Gründe für einen DMARD-Abbau, insbesondere bei stabiler Remission. Anhand mehrerer Studien – darunter RETRO, ARCTIC REWIND und DRESS – veranschaulicht Prof. Krüger, dass eine Reduktion gelingen kann, ein vollständiges Absetzen jedoch selten dauerhaft möglich ist. In diesem Zusammenhang geht Prof. Krüger auf die Empfehlungen der Leitlinien ein und betont, dass ein Wiederaufflammen der Erkrankung durch die Wiederaufnahme der ursprünglichen Therapie behandelbar ist.
Kanal
Indikationen
Arthralgie
axiale Spondyloarthritis (axSpA)
Krebs
Malignom
Psoriasis Arthritis (PsA)
Psoriasis-Arthritis (PsA)
rheumatoide Arthritis (RA)
Wirkstoffe
6-Mercaptopurin
Abatacept
Adalimumab
Anakinra
Anifrolumab
Apremilast
Azathioprin
Baricitinib
bDMARD
Belimumab
Bosentan
Canakinumab
Certolizumab Pegol
Colchicin
csDMARD
Cyclophosphamid
Cyclosporin
Diclofenac
DMARD
Eculizumab
Etanercept
Filgotinib
Glukokortikoide
Golilumab
Guselkumab
Hydrochloroquin
Ibuprofen
Infliximab
Ixekizumab
JAK-Inhibitoren (JAKi)
Leflunomid
Mepolizumab
Methotrexat
Mycophenolat
Prednisolon
Risankizumab
Rituximab
Sarilumab
Secukinumab
Sildenafil
Sulfasalazin
Tacrolimus
TNFi
Tocilizumab
Tofacitinib
tsDMARD
Upadacitinib
Ustekimumab
Voclosporin
Schlagworte
ACR/EULAR-Klassifikation
anti-citrullinierte Protein-Antikörper (ACPA)
APIPPRA
ARCTIC REWIND
ARIAA
Ausschleichung
BIODOPT
DMARD-Abbau
DOSERA
DREAM
DRESS
EULAR-Empfehlungen
EXXELERATE
Komorbidität
Prävention
PRESERVE
Remission
RETRO
Rheumatoide Arthritis (RA) und Schwangerschaft
Tapering
The Axial Spondyloarthritis Disease Activity Score (ASDAS)
TNFi-Therapie
TREAT EARLIER