Kardio-CT: sinnvolles Screening für KHK
Prof. Dr. med. Evangelos Giannitsis
Neue Bildgebung bei Herzinsuffizienz
Prof. Dr. med. Sebastian Kelle (MD, FESC, FSCMR, FAHA)
Herzschrittmacher und Defibrillator: jede Bildgebung erlaubt?
Prof. Dr. med. Joachim Ehrlich
Wissenschaftliche Leitung
Marienhaus Klinikum Mainz
Klinik für Innere Medizin 1, Kardiologie
Chefärztin und Leitung
Referent:in
Universitätsklinikum Heidelberg
Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie
Oberarzt, Ärztliche Leitung Chest Pain Unit, Stellv. Leitung Privatambulanz Prof. Dr. N. Frey
Referent:in
Charité Berlin
Deutsches Herzzentrum der Charité / Klinik für Kardiologie, Angiologie und Intensivmedizin
Leitung kardiovaskuläre MRT, Kursleiter der CMR-Academy
Referent:in
St. Josefs-Hospital Wiesbaden
Medizinische Klinik I- Kardiologie
Chefarzt
CardiomedLive zum Thema Screening durch Bildgebung: was durch wen? Welche Rolle spielt das Kardio-CT als Screeningverfahren für die koronare Herzkrankheit? Welche neuen bildgebenden Verfahren bereichern die Diagnostik bei Herzinsuffizienz? Und in welchem Umfang ist Bildgebung bei Patient:innen mit Herzschrittmacher möglich und sinnvoll?
In dieser Online-Fortbildung der CardiomedLive-Sendereihe für Sie im Studio:
Prof. Dr. med. Evangelos Giannitsis aus Heidelberg befasst sich mit dem Kardio-CT und beantwortet die Frage, ob ein Screening auf koronare Herzkrankheiten (KHK) sinnvoll ist. Zunächst gibt Prof. Giannitsis eine Einschätzung des kardiovaskulären Risikos sowie der Primärprävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Anschließend werden die ESC-Leitlinien für das Management des chronischen Koronarsyndroms vorgestellt und anatomische mit funktionellen Untersuchungen verglichen. Abschließend wird die Rolle der Statintherapie bei asymptomatischen Personen beleuchtet.
Prof. Dr. med. Sebastian Kelle aus Berlin stellt die neue Bildgebung bei Herzinsuffizienz vor. Zunächst präsentiert Prof. Kelle die Techniken des Kardio-MRT. Anschließend werden die wichtigen Aspekte bei der Beurteilung von Kardiomyopathien erläutert und die späten Kontrastmittelanreicherungsmuster bei ischämischen und nicht-ischämischen Erkrankungen dargestellt. Darüber hinaus werden die Möglichkeiten der Früherkennung von Herzinsuffizienz mithilfe der myokardialen Dehnung präsentiert.
Prof. Dr. med. Joachim Ehrlich aus Wiesbaden befasst sich mit Herzschrittmachern und Defibrillatoren und geht der Frage nach, ob jede Bildgebung erlaubt ist. Zunächst werden die Grundlagen des Problems besprochen und auf das praktische Vorgehen eingegangen. Dabei werden die Überlegungen vor einem MRT sowie dessen Durchführung besprochen. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Vortrags ist die Programmierung des Herzschrittmachers und des Defibrillators. Abschließend werden die Risikoabschätzung bei nicht MR-getesteten Systemen und ein Fallbeispiel besprochen.
Fachrichtungen
Kanal
Indikationen
Amyloidose
chronische Koronarsyndrome
CVD
Fibrose
Herzinsuffizienz
Ischämie
Koronare Herzkrankheit (KHK)
Schwindel
Subjektive kognitive Beeinträchtigung (SCD)
Wandbewegungsstörung
Schlagworte
Bildgebung
Defibrillator
DISCHARGE-Studie
ESC Leitlinie
Herz-MRT
Herzschrittmacher
Kardio-CT
Kardio-MRT
Koronararterien
Ödemdarstellung
PROMISE Studie
Risikoabschätzung
SCORE2
SCOT-HEART-Studie
Screening
TAVI