Sekundäre Immundefekte bei neurologischen Patienten
Prof. Dr. med. Kerstin Hellwig
B-Zell-depletierende Therapien in der Neurologie: Übersicht
Prof. Dr. Dr. med. Mark Stettner
Sekundäre Immundefekte aus immunologischer Perspektive
Dr. med. Leif Hanitsch
Wissenschaftliche Leitung
Klinikum Siegen
Klinik für Neurologie
Chefarzt
Referent:in
Charité – Universitätsmedizin Berlin Berlin
Institut für Medizinische Immunologie
Oberarzt Immundefekt-Ambulanz | Internist und Pulmologe
Referent:in
Universitätsmedizin Essen
Klinik für Neurologie
Oberarzt, Leiter
Referent:in
St. Josef Hospital Bochum, Klinikum der Ruhr-Universität Bochum
Neurologische Ambulanz / Poliklinik
Oberärztin
NeuroLive zum Thema: Sekundäre Immundefekte in der Neurologie: Diagnose und Behandlung. Sekundäre Immundefekte in der Neurologie - wie diagnostiziert und wie behandelt man sie? Erhöhen viele Immuntherapien das Infektionsrisiko? Welche Rolle spielt der pathopysiologische Antikörper in der Neurologie?
In dieser Online-Fortbildung der NeuroLive-Sendereihe für Sie im Studio:
Prof. Dr. med. Kerstin Hellwig aus Bochum beschäftigt sich mit dem sekundären Immundefekt bei neurologischen Patienten. Prof. Hellwig stellt zunächst den primären Immundefekt dem sekundären Immundefekt gegenüber und erläutert die Ursachen für einen sekundären Immundefekt. In ihrem Vortrag informiert Prof. Hellwig über den erhöhten Risikofaktor für einen schweren Verlauf einer COVID-19 Erkrankung bei MS-Patienten. Prof. Hellwig konzentriert sich auf die Schübe mit Kortison Behandlung und die krankheitsmodifizierende MS-Therapie. Dabei liegt der Fokus auf der First-Line-Therapie der Klasse 1 wie Beta-Interferone, Glatirameracetat, DMF und TER. Prof. Hellwig berichtet über das Risiko von maligne Tumoren und die krankheitsmodifizierende Therapie mit Nataliumab sowie anti-CD20-Antikörper.
Prof. Dr. Dr. med. Mark Stettner aus Essen bietet eine Übersicht der B-Zell-depletierende Therapien in der Neurologie. In seinem Vortrag fokussiert sich Prof. Stettner auf die Immuntherapie in der Neurologie und geht näher auf die Rolle der Antikörper bei der MS ein. Die B-Zell-Depletion in der Neurologie wird vorgestellt. Dabei geht Prof. Stettner auf die einzelnen Wirkstoffe wie Rituximab, Ocrelizumab und Ofatumumab näher ein. Abschließend informiert Prof. Stettner über weitere Risikofaktoren für Infektionen.
Dr. med. Leif Hanitsch aus Berlin beschäftigt sich mit sekundären Immundefekten aus immunologischer Perspektive. Dr. Hanitsch analysiert zunächst das Immunsystem und die Häufigkeit des sekundären Immundefekts. In seinem Vortag berichtet Dr. Hanitsch über die häufigsten Ursachen der sekundären Immundefizienz und über Erfahrungen mit dem sekundären Antikörpermangel bei hämatologisch-onkologischen Patienten. Dr. Hanitsch konzentriert sich auf den CLL-bedingten Immundefekt und zeigt die Mortalitätsursachen bei CLL-Patienten auf. Dabei geht Dr. Hanitsch auf die EMA-Guidelines ein und spricht über die ersten Überlegungen zu dem sekundären Immundefekt in der Neurologie. Dr. Hanitsch geht auf die übliche Dosis der Immunglobulinersatztherapie bei SID und die individuellen Risikostratifizierung ein. Abschließend berichtet Dr. Hanitsch über ein geeignetes Fallbeispiel und nennt weitere Überlegungen zu sekundären Immundefekten in der Neurologie.
Fachrichtungen
Kanal
Indikationen
Antikörpermangelerkrankung
B-Zell-Dysfunktion
CLL
COVID
Covid-19
HIV
Hypogammaglobulinämie
Immundefekt
Immundefekt-Erkrankungen
Immundefizienz
Lymphome
Lymphopenie
Masern
MS
Multiple Sklerose
Multiples Myelom
Sekundäre Immundefekte
Vaskulitis
Zoster
Wirkstoffe
anti-CD20
Beta-Interferone
Cladribin
Cortison
Dimethylfumarat
DMF
Fingolimod
Glatirameracetat
Glukokortikosteroide
Natalizumab
Ocrelizumab
Ofatumumab
Rituximab
S1P-Modulatoren
TER
Teriflunomid
Schlagworte
Antikörpermangel
B-Zell-Depletion
DMF
EMA guidelines
Immunglobulinersatztherapie
Immunologie
Immunsuppression
Immunsuppressive Therapie
Immunsystem
Immuntherapie
Impfung
Infektanfälligkeit
Infekte bei Krebs
Infektion
Infektionen
Kortisonbehandlung
Krebsrisiko
Krebsrisiko unter Immuntherapie
Malignes Tumorrisiko
Neuroimmunologie
SIDs
STIKO
STIKO-Empfehlungen
Stoffwechselstörungen
Tumoren- Autoimmunität