SGLT-2i oder GLP-1-RA – wann, was, bei wem und in welcher Reihenfolge einsetzen?
PD Dr. med. Uta Kunter
Wie kann die Therapie der CKD in der Zukunft aussehen?
Prof. Dr. med. Kai Schmidt-Ott
Therapie der Hyperkaliämie – Vorstellung und Wirklichkeit anhand neuer praxisrelevanter Daten
Prof. Dr. med. Frank Strutz
Wissenschaftliche Leitung
Marien Hospital Herne
(Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum) / Medizinische Klinik I - Allgemeine Innere, Nephrologie und Hypertensiologie, Gastroenterologie, Pneumologie
Klinikdirektor
Referent:in
Universitätsklinikum Aachen, AöR
Klinik für Nieren- und Hochdruckkrankheiten, rheumatologische und immunologische Erkrankungen / Medizinische Klinik II
Stellv. Klinikdirektorin
Referent:in
Medizinische Hochschule Hannover
Zentrum Innere Medizin
Direktor der Klinik für Nieren- und Hochdruckerkrankungen
Referent:in
Nierenzentrum Wiesbaden/DKD Helios Klinik
Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie, Rheumatologie, Internistische Intensivmedizin und Hypertensiologie
NephroLive zu den Fortschritten in der CKD-Therapie und im Management der Hyperkaliämie. SGLT-2i oder GLP-1 RA: Wann, bei wem und in welcher Reihenfolge sollten diese Therapien eingesetzt werden? Oder können sie auch kombiniert werden? Welche neuen praxisrelevanten Daten geben Aufschluss über optimale Behandlungsstrategien der Hyperkaliämie? Welche innovativen Ansätze und Daten zeichnen sich in der Zukunft der CKD-Therapie ab?
In dieser Online-Fortbildung der NephroLive-Sendereihe für Sie im Studio:
SGLT-2i oder GLP-1-RA? PD Dr. Uta Kunter aus Aachen erörtert die Fragestellung, wann bei welcher Patientengruppe welche Therapie in welcher Reihenfolge eingesetzt werden sollte. Anhand eines Fallbeispiels erläutert PD Dr. Kunter, welche Faktoren die Wahl und Reihenfolge der Therapie bestimmen. Dabei gibt PD Dr. Kunter einen Überblick über die aktuelle Datenlage zu SGLT-2i und GLP-1-RA, stellt die additiven Effekte im Rahmen einer Therapie mit zusätzlich eingesetzten nsMRA und RASi - den „Fantastic Four“ - vor und geht auf die Evidenz in Fällen ohne Diabetes mellitus Typ 2 ein.
Univ.-Prof. Dr. Kai Schmidt-Ott aus Hannover präsentiert Studien, die aufzeigen, wie die Therapie der CKD in Zukunft aussehen könnte. Univ.-Prof. Schmidt-Otto beleuchtet das substanzielle Restrisiko bei CKD und diskutiert putative Mechanismen der Nephroprotektion durch etablierte und neue Pharmakotherapien. Anschließend untersucht Univ.-Prof. Schmidt-Ott anhand aktueller Studien die mögliche Wirkung auf den Krankheitsverlauf sowie die Sicherheit von Endothelin-Rezeptor-Antagonisten und Aldosteron-Synthase-Hemmern.
Prof. Dr. Frank Strutz aus Wiesbaden thematisiert die Therapie der Hyperkaliämie und vergleicht anhand neuer praxisrelevanter Daten die theoretische Vorstellung mit der tatsächlichen Wirklichkeit. Prof. Strutz gibt einen Überblick über die aktuelle Versorgungsrealität in Deutschland und erläutert dabei detailliert die Ergebnisse der TRACK-Studie. In diesem Zusammenhang befasst sich Prof. Strutz mit der REALIZE-K-Studie, die zum Ziel hat, die MRA-Therapie mit modernen Kaliumbindern zu erhalten bzw. zu optimieren. Zudem veranschaulicht Prof. Strutz anhand der ADAPT-Studie die Bedeutung einer stabilen Kaliumkontrolle für Dialysepatient:innen.
Kanal
Indikationen
Adipositas
Albuminurie
arterielle Hypertonie
Atherosklerose
Chronische Nierenerkrankung (CKD)
Diabetes mellitus Typ 2
Hyperkaliämie
Semaglutid-assoziierte akute interstitielle Nephritis
Wirkstoffe
ACE-Hemmer
Aldosteron-Synthase-Hemmer
Atrasentan
Baxdrostat
Candesartan
Colecalciferol
Dapagliflozin
Empagliflozin
Endothelin-Rezeptor-Antagonist
Eplerenon
Finerenon
GLP-1-Rezeptor-Agonist (GLP-1-RA)
Nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR)
nsMRA
RAS-Hemmer
Semaglutid
Sevelamer
SGLT-2i
Spironolacton
Statine
Thrombozytenaggregationshemmer
Vicadrostat
Zibotentan
Schlagworte
ADAPT Studie
Aspartam
Bikarbonat
BrigHTN
EMPHASIS-HF
FINEARTS-HF
FLOW
HbA1c-Ziel
Hyperglykämie-Management
KDIGO
KDIGO-Leitlinie
RALES
Real-World-Evidence (RWE)
RWE-Daten
SMART
SMART-C
SONAR
TOPCAT
TRACK
ZENITH-CKD
ZORA