Seminar Empfehlung
Verbessertes Überleben von AAV-Patienten mit TNI nach einer Nierentransplantation
Charakteristik und Risikofaktoren für Infektionen bei Patienten mit ANCA-assoziierter Vaskulitis
Prävalenz und prognostische Relevanz von EKG-Veränderungen bei Patienten mit ANCA-assoziierter Vaskulitis
Anti-CD19 CAR-T-Zellen induzieren eine Serokonversion und eine komplette B-Zelldepletion im Knochenmark eines therapierefraktären AAV-Patienten
Morbus Fabry: Prävalenz in einer Patientengruppe mit linksventrikulärer Hypertrophie und renaler Manifestation
SGLT-2 Inhibitoren bei Sarkoidose: Eine Möglichkeit zur Reduktion der Mortalität
Effektivität und Sicherheit von Obinutuzumab bei aktiver Lupusnephritis
Referent:in
Klinikum Fulda
Medizinische Klinik III: Nephrologie
Klinikdirektorin
In diesem Video bietet Prof. Dr. Marion Haubitz aus Fulda einen Überblick über aktuelle Entwicklungen zum Thema „Systemerkrankungen & Niere“ und beleuchtet dabei sowohl prognostische Aspekte als auch neue therapeutische Ansätze.
Zu Beginn wird das Überleben von Patientinnen und Patienten mit ANCA-assoziierter Vaskulitis und terminaler Niereninsuffizienz im Kontext einer Nierentransplantation diskutiert, insbesondere im Hinblick auf einen möglichen Einfluss der Transplantation auf die Mortalität. Ergänzend werden Charakteristika und Risikofaktoren für Infektionen bei dieser Patientengruppe analysiert sowie Strategien zur erfolgreichen Behandlung dieser Infektionen eingeordnet.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Bedeutung kardiovaskulärer Diagnostik. Dabei wird die Prävalenz und prognostische Relevanz von EKG-Veränderungen bei ANCA-assoziierter Vaskulitis betrachtet, einschließlich der Frage, ob ein normales EKG im Follow-up eine prognostische Aussagekraft besitzt.
Innovative Therapieansätze werden anhand erster Daten zur Anwendung von Anti-CD19 CAR-T-Zellen bei einem therapierefraktären AAV-Patienten vorgestellt, bei dem eine Serokonversion und eine vollständige B-Zelldepletion im Knochenmark erreicht wurde.
Darüber hinaus thematisiert Prof. Haubitz die Prävalenz von Morbus Fabry in einer Patientengruppe mit linksventrikulärer Hypertrophie und renaler Manifestation. Ergänzend wird der mögliche Einsatz von SGLT-2-Inhibitoren bei Sarkoidose im Hinblick auf eine Reduktion der Mortalität diskutiert.
Abschließend werden aktuelle Studiendaten zur Effektivität und Sicherheit von Obinutuzumab bei aktiver Lupusnephritis eingeordnet.
Fachrichtungen
Indikationen
ANCA-assoziierte Vaskulitis (AAV)
Digitales EKG
Glomerulonephritis
linksventrikuläre Hypertrophie
Lupusnephritis
Mikroskopische Polyangiitis
Morbus Fabry
Sarkoidose
Terminale Niereninsuffizienz
Wirkstoffe
Azathioprin
Cyclophosphamid
Fludarabin
Methotrexat
Mycophenolat-Mofetil (MMF)
Obinutuzumab
Prednisolon
Rituximab
Tocilizumab
Schlagworte
Antibiotic Stewardship
CAR-T-Zellen
Nierentransplantation
NOBILITY
REGENCY
Systemerkrankungen