Diagnostik und Pathophysiologie
Prof. Dr. Birgit Mazurek
Gibt es effektive Therapien?
Prof. Dr. Gerhard Hesse
Komorbiditäten und therapeutische Ansätze aus psychiatrischer Sicht
Prof. Dr. med. Dieter F. Braus
Referent:in
Vitos Klinik Eichberg / Vitos Klinikum Rheingau
Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie
Klinikdirektor der Vitos Klinik Eichberg, Ärztlicher Direktor des Vitos Klinikums Rheingau
Referent:in
Tinnitus-Klinik Dr. Hesse am Krankenhaus Bad Arolsen
Geschäftsführung und Klinikleitung
Wissenschaftliche Leitung
Implant Centrum Freiburg
HNO-Klinik
Leitende Oberärztin der HNO-Klinik
Referent:in
Charité - Universitätsmedizin Berlin
Tinnituszentrum
Direktorin des Tinnituszentrums
In dieser Online-Fortbildung der HNOLive-Sendereihe geht es um das Thema Tinnitus. Dabei besprechen die Referierenden nicht nur neue, effektive Therapien, sondern auch Komorbiditäten und und therapeutische Ansätze aus psychiatrischer Sicht.
Prof. Dr. Birgit Mazurek aus Berlin startet die Sendung mit dem Beitrag zur Pathophysiologie und Diagnostik. Die Expertin erläutert zunächst die Multikausalität bei Tinnitus sowie die periphere und neuronale Tinnituskorrelate, wobei sie auch auch das Vulnerabilitäts-Stress-Coping-Modell erklärt. Im Anschluss informiert sie ausführlich zu den Grundlagen der Tinnitusdiagnostik und geht auf das Tonschwellenaudiogramm, Sprachaudiogramm sowie die Komorbiditäten bei Tinnitus ein.
Im zweiten Beitrag stellt Prof. Dr. Gerhard Hesse aus Bad Arolsen die Frage: Gibt es effektive Therapien? Dabei informiert er zunächst zur Evidenz bei Tinnitusstudien sowie zum akuten Tinnitus ohne Hörverlust, bevor er zur neuen S3-Leitlinie Chronischer Tinnitus übergeht. Er spricht Empfehlungen sowie Nicht-Empfehlungen aus, beleuchtet die „Neuromodulation“ und geht auf verschiedene Hörgeräte in der Therapie des chronischen Tinnitus ein. Im letzten Teil fokussiert er sich auf niederschwellige Therapieangebote.
Zu guter Letzt widmet sich Prof. Dr. Dieter F. Braus aus Eltville den Komorbiditäten und therapeutischen Ansätzen aus psychiatrischer Sicht. Der Experte beschäftigt sich zunächst mit den Behandlungsleitlinien für Depressionen und Angststörungen sowie mit der aktiven Änderung der Lebensgestaltung, beispielsweise durch Bewegung. Er informiert außerdem zu den Effekten der Psychotherapie sowie der Pharmakotherapie. Als wichtigste und häufigste Komorbidität benennt er die (nichtorganische) Insomnie und gibt hier einige Tipps für Patient:innen.
Kanal
Indikationen
Angsterkrankung
Angststörung
Burnout
Chronische Fatigue
Depression
depressive Störungen
Durchschlafstörungen
Fatigue
Hyperakusis
Insomnie
Nichtorganische Insomnie
Ohrgeräusche
Schlafstörung
Tinnitus
Wirkstoffe
Agomelatin
Bupropion
Duloxetin
Escilatopram
Sertralin
SSRI
Schlagworte
DiGA
DiGA-Verordnungsweg
E-Mental-Health
Höchstleistungen und Schlafmangel
Hörgeräte
HWS
Lebenswandel
Nachschlafen
Neuromodulation
Pharmakotherapie
psychiatrische Psychotherapie
Psychischer Stress
Psychoedukation
Psychotherapie
Psychotherapieziele
REM-Schlaf
S3-Leitlinie
S3-Leitlinie Chronischer Tinnitus
Schlaf
Sport und Depression
Sprachaudiogramm
Stress
Tinnitusbelastung
Tinnituskorrelate
Tonschwellenaudiogramm
Vulnerabilitäts-Stress-Coping-Modell