Management und Fallstricke in der Behandlung der renalen Anämie
Prof. Dr. med. Frank Strutz
Moderne Therapie der renalen Anämie - das HIF-PHI-Wirkprinzip
Prof. Dr. Dr. med. Johannes Schödel
Interaktive Erfahrungsrunde: HIF-PHI in der klinischen Praxis
Prof. Dr. med. Frank Strutz / Prof. Dr. med. Volker Schettler
Wissenschaftliche Leitung
Marien Hospital Herne
(Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum) / Medizinische Klinik I - Allgemeine Innere, Nephrologie und Hypertensiologie, Gastroenterologie, Pneumologie
Klinikdirektor
Referent:in
Nierenzentrum Wiesbaden/DKD Helios Klinik
Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie, Rheumatologie, Internistische Intensivmedizin und Hypertensiologie
Referent:in
Universitätsklinikum Erlangen
Medizinische Klinik 4
Oberarzt, Facharzt für Innere Medizin und Nephrologie
Referent:in
Nephrologisches Zentrum Göttingen GbR
Facharzt für Innere Medizin und Nephrologie
NephroLive mit einem Update zum Thema renale Anämie bei CKD. Welche aktuellen Herausforderungen prägen das Management der renalen Anämie bei CKD und wie lassen sich therapeutische Fallstricke vermeiden? Wie funktioniert das HIF-PHI-Wirkprinzip und welchen Stellenwert hat es in der modernen Behandlung der renalen Anämie? Welche Erfahrungen gibt es mit HIF-PHI in der klinischen Praxis und was lässt sich daraus ableiten?
In dieser Online-Fortbildung der NephroLive-Sendereihe für Sie im Studio:
Prof. Dr. Frank Strutz aus Wiesbaden beleuchtet das Management und Fallstricke bei der Behandlung der renalen Anämie und ordnet die klinische Bedeutung der Anämie bei chronischer Nierenerkrankung im Kontext der neuen KDIGO-Leitlinie 2026 ein. Zunächst greift Prof. Strutz Prävalenz, Pathophysiologie und Folgen der renalen Anämie auf und beschreibt die Rolle von Eisenmangel und Erythropoese-stimulierenden Therapien. Dabei rücken auch neue Therapieansätze in den Blick. Im weiteren Verlauf stellt Prof. Strutz praxisrelevante Aspekte der Behandlung heraus, darunter die Vermeidung von Unter- und Übertherapie sowie den Umgang mit Therapieresistenz.
Prof. Dr. Dr. Johannes Schödel aus Erlangen stellt die moderne Therapie der renalen Anämie und das HIF-PHI-Wirkprinzip vor und erläutert die physiologischen Grundlagen der HIF-Stabilisierung. Zunächst beschreibt Prof. Schödel Limitationen der klassischen Therapie und ordnet HIF-PHI als neuen Therapieansatz ein. Dabei bezieht Prof. Schödel Studien- und Versorgungsdaten ein und diskutiert deren Bedeutung für unterschiedliche Patientengruppen. Darüber hinaus geht Prof. Schödel auf Aspekte wie Eisenstoffwechsel und Sicherheitsfragen ein.
Prof. Dr. Volker Schettler aus Göttingen und Prof. Dr. Frank Strutz aus Wiesbaden führen durch die interaktive Erfahrungsrunde HIF-PHI in der klinischen Praxis und diskutieren konkrete Fallbeispiele aus dem nephrologischen Alltag. Anhand dieser Fälle zeigen die Referierenden unterschiedliche Krankheitsverläufe über verschiedene CKD-Stadien hinweg und ordnen Therapieentscheidungen im klinischen Kontext ein. Dabei stehen Dosisanpassungen, der Umgang mit Komorbiditäten sowie die Bewertung von Laborverläufen im Fokus.
Kanal
Indikationen
Chronic Kidney Disease (CKD)
Chronische Nierenerkrankung (CKD)
Renale Anämie
Wirkstoffe
Daprodustat
Darbepoetin Alfa
Desidustat
Enarodustat
Epoetin alfa
Epoetin beta
HIF-PH-Inhibitoren
Molidustat
Roxadustat
Vadadustat
Schlagworte
DRIVE
Eisen-Mangel
KDIGO-Leitlinie
PIVOTAL