Seminar Empfehlung
Chronische Urtikaria (CU) Chronische spontane Urtikaria (CSU)
Pathophysiologie
Therapie der CSU
Dupilumab (anti-Interleukin-4-Rezeptor-a)
Remibrutinib (oraler BTK-Inhibitor)
Omalizumab bei CIndU
Omalizumab Aufdosierungsmuster
Referent:in
Medizinische Hochschule Hannover
Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie
Stellvertretende Klinikdirektorin, Leitung der Allergologie & der dermatologischen Tagesklinik
In diesem Video gibt Prof. Dr. Bettina Wedi ein aktuelles Update zur chronischen spontanen Urtikaria (CSU) und zu Angioödemen – mit Fokus auf Pathophysiologie, diagnostische Konzepte und neue therapeutische Entwicklungen. Die epidemiologische Relevanz, die hohe Krankheitslast und die Bedeutung differenzialdiagnostischer Abgrenzungen werden ebenso eingeordnet wie moderne Endotypisierungen und Triggermechanismen.
Ein zentrales Thema ist die Rolle der Mastzellen und ihrer Vorläuferzellen in der CSU. Neue Daten zeigen, dass zirkulierende Mastzellvorläufer potenziell mit Krankheitsaktivität und Therapieansprechen – insbesondere unter Omalizumab – korrelieren könnten. Diese Erkenntnisse eröffnen Perspektiven für personalisierte Behandlungsstrategien.
Im therapeutischen Teil werden aktuelle und zukünftige Optionen vorgestellt: Neben Antihistaminika der 2. Generation und etablierten Biologika wie Omalizumab werden neue Wirkstoffe wie Dupilumab, Barzolvolimab, Benralizumab, Tezepelumab sowie der orale BTK-Inhibitor Remibrutinib diskutiert. Eine große Netzwerk-Metaanalyse liefert erste Hinweise auf Wirksamkeit, Sicherheit und mögliche Unterschiede zwischen den Substanzen. Der Vortrag zeigt, welche Entwicklungen zeitnah klinisch relevant werden könnten.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Behandlung chronisch induzierbarer Urtikaria (CIndU). Prof. Wedi stellt Real-Life-Daten zur Wirksamkeit von Omalizumab vor und beleuchtet Faktoren, die Therapiedauer, Ansprechen und Abbruchgründe beeinflussen. Zudem werden Strategien zur Omalizumab-Aufdosierung praxisnah erläutert – einschließlich möglicher Prädiktoren für Dosisanpassungen.
Zum Schluss bietet der Vortrag einen Ausblick auf zukünftige Therapieansätze – darunter potenziell krankheitsmodifizierende Strategien, personalisierte Behandlungsalgorithmen und neue therapeutische Zielstrukturen in der Urtikaria-Pathophysiologie.
Fachrichtungen
Indikationen
akute Urtikaria
Angioödem
Chronische spontane Urtikaria
Chronische Urtikaria
CIndU
CSU
refraktäre CSU
Urtikaria
Wirkstoffe
Barzolvolimab
Benralizumab
Ciclosporin
Dupilumab
Fenebrutinib
Hydroxychloroquin
Leukotrien-Rezeptor-Antagonisten
Ligelizumab
Methotrexat
Montelukast
Omalizumab
Quilizumab
Remibrutinib
Schlagworte
anti-IgE-Therapie
Aufdosierung
Biologika
Biomarker
BTK-Inhibition
CD117
CD34
DLQI
Endotyp
Eosinophile
FcεRI
Gesamt-IgE
H1-AH-refraktäre Urtikaria
HSS7
individualisierte Therapie
ISS7
Kombinationstherapie
Krankheitsmodifikation
Langzeitsicherheit
Langzeittherapie
Mastzellen
Neoadjuvante Therapie
Off-Label-Therapie
Orale Therapie
Personalisierte Therapie
Real-World-Data
Remission
Subkutane Therapie
Th2-Entzündung
Therapiealgorithmus
Therapieansprechen
Typ I Autoimmunität
Typ II Autoimmunität
UAS7
UCT
Urtikaria-Aktivität
Zytokine