Seminar Empfehlung
Verzögerte VTE-Diagnostik und Mortalität
VTE-Sekundärprophylaxe mit der Niedrigdosis von Apixaban oder Rivaroxaban
VTE-Sekundärprophylaxe nach unprovozierter VTE
Akute Lungenembolie und initiale Antikoagulation
Akute Lungenembolie und katheterbasierte Therapieverfahren
Acetylsalicylsäure zur VTE-Prophylaxe nach Hüft- und Knie-TEP
Referent:in
Johannes Gutenberg Universität Mainz
Zentrum für Kardiologie - Kardiologie III - Angiologie
Oberärztin Angiologie / Geschäftsführerin Dt. Gesellschaft für Angiologie
In diesem Video präsentiert Prof. Dr. Birgit Linnemann aus Mainz einen aktuellen Überblick über die Diagnostik und Therapie venöser Thromboembolien (VTE) unter besonderer Berücksichtigung neuer Entwicklungen in Leitlinien und klinischer Evidenz.
Dargestellt werden die wesentlichen pathophysiologischen Grundlagen sowie zentrale Risikofaktoren, die für die Entstehung und das Rezidiv thromboembolischer Ereignisse relevant sind. Darauf aufbauend wird die strukturierte diagnostische Abklärung unter Anwendung etablierter klinischer Entscheidungsalgorithmen eingeordnet.
Ein Schwerpunkt liegt auf der antikoagulatorischen Therapie, insbesondere auf dem differenzierten Einsatz direkter oraler Antikoagulanzien (DOAKs) im Vergleich zu klassischen Therapieoptionen. Dabei werden Aspekte wie Therapiewahl, Therapiedauer und Blutungsrisiko im Kontext individueller Patient:innencharakteristika diskutiert.
Ergänzend werden aktuelle Strategien zum Management von Rezidiven sowie Besonderheiten bei ausgewählten Patientengruppen berücksichtigt.
Abschließend erfolgt eine Einordnung der aktuellen Evidenz im Kontext leitliniengerechter Behandlungsstrategien und klinischer Entscheidungsprozesse.