Die vielen Gesichter der Chondrokalzinosen
Prof. Dr. med. Arnd Kleyer
Gesehen, aber nicht erkannt. Warum ist Hypophosphatasie (HPP) in der Rheumatologie relevant?
Prof. Dr. med. Ralf Schmidmaier
Smart zur HPP-Diagnose: Erkenntnisse aus der multizentrischen COHIR-Studie
Dr. med. Claus-Jürgen Bauer
Wissenschaftliche Leitung
Kerckhoff-Klinik GmbH
Direktor der Abteilung Rheumatologie & Klinische Immunologie
Referent:in
Universitätsmedizin Charité Berlin
Med. Klinik mit Schwerpunkt Rheumatologie und Klinische Immunologie
Geschäftsführender Oberarzt – Leitung ambulanter Sektor
Referent:in
Klinikum der Universität München
Medizinische Klinik und Poliklinik IV
Stellvertretender Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik IV, Leiter der Endokrinologischen Ambulanz, Leiter des Bayerischen Osteoporosezentrums Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologe/Diabetologe, Hämatologe/Onkologe, Osteologe DVO
Referent:in
Universitätsklinikum Bonn
Medizinische Klinik und Poliklinik III / Sektion Rheumatologie
Stellv. Sektionsleiter Rheumatologie
Bei RheumaLive stehen Chondrokalzinosen und übersehene seltene Diagnosen im Fokus der Rheumatologie. Welche unterschiedlichen Gesichter zeigen Chondrokalzinosen im klinischen Alltag? Weshalb sollte die Hypophosphatasie (HPP) bei rheumatologischen Fragestellungen mitbedacht werden und welche Hinweise sprechen für ihre Relevanz? Und was zeigen die Ergebnisse der multizentrischen COHIR-Studie für den Weg zur HPP-Diagnose?
In dieser Online-Fortbildung der RheumaLive-Sendereihe für Sie im Studio:
Die vielen Gesichter der Chondrokalzinosen: Prof. Arnd Kleyer aus Berlin beleuchtet zunächst die Pathomechanismen der Kristallbildung und thematisiert die Abgrenzungen zu anderen entzündlich-rheumatischen Erkrankungen. Im Fokus stehen Prädilektionsstellen wie Knie und Handgelenk sowie diagnostische Herausforderungen in der Sonographie, im CT und MRT. Zudem diskutiert Prof. Kleyer seltene Manifestationsorte wie das Crowned-dens-Syndrom an der Halswirbelsäule und stellt innovative Möglichkeiten durch das Cinematic Rendering vor.
Gesehen, aber nicht erkannt. Warum ist Hypophosphatasie (HPP) in der Rheumatologie relevant?: Prof. Ralf Schmidmaier aus München widmet sich der Diagnostik und Systemtherapie dieser seltenen Multisystemerkrankung. Anhand eines fiktiven Fallbeispiels veranschaulicht Prof. Schmidmaier den oft langjährigen Weg bis zur Diagnose sowie das Risiko von Fehldiagnosen wie Fibromyalgie. Prof. Schmidmaier beschreibt die pathophysiologischen Grundlagen des Enzymmangels der alkalischen Phosphatase mit seinen dentalen, renalen und muskulären Folgen und erörtert Behandlungsoptionen wie die Enzymersatztherapie.
Smart zur HPP-Diagnose: Erkenntnisse aus der multizentrischen COHIR-Studie: Dr. Claus-Jürgen Bauer aus Bonn stellt aktuelle wissenschaftliche Daten zur systematischen Früherkennung vor. Dr. Bauer erörtert das diagnostische Delay betroffener Patient:innen und analysiert HPP-Prävalenzdaten in europäischen Rheumatologie-Kohorten. Neben dem Design und den Patientendaten der prospektiven COHIR-Studie diskutiert Dr. Bauer optimierte Vorselektionsstrategien für genetische Abklärungen bei niedriger alkalischer Phosphatase und skizziert einen mehrstufigen Diagnosealgorithmus.
Kanal
Indikationen
Calcium Pyrophosphat Disease (CPPD)
Chondrokalcinose
Crowned Dens Syndrome
Hypophosphatasie (HPP)
Knochenschmerzen
Monarthritis
Multisystemerkrankung
Polymyalgia rheumatica (PMR)
rheumatoide Arthritis (RA)
Stoffwechselstörung
Wirkstoffe
Asfotase alfa
Schlagworte
Alkalische Phosphatase (AP)
ALPL-Genanalyse
Apparative Diagnostik
COHIR-Studie
CT
Enzymersatztherapie (ERT)
EULAR 2026
Gentest
HPP-Registerstudie
Hypophosphatasie
Interimsanalyse
Labordiagnostik
Magnetresonanztomographie (MRT)
Multisystemtherapie
PET
Sonographie