Das Darmmikrobiom besteht aus Bakterien, Viren, Pilzen und Archaea und wird vor allem von genetischer Veranlagung, Medikamenten und Ernährung beeinflusst. Die Mikroorganismen bauen nicht verdauliche Nahrungsbestandteile ab, wobei kurzkettige Fettsäuren wie Butyrat und Propionat entstehen. Muzinschicht und Tight Junctions bilden die Darmbarriere. Dysbiosen werden mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, dem Reizdarmsyndrom und verschiedensten extraintestinalen Erkrankungen wie in Verbindung gebracht.
Das Reizdarmsyndrom ist eine funktionelle Darmerkrankung mit einer weltweiten Prävalenz von etwa 11 %, die häufiger Frauen betrifft. Die Pathogenese ist nicht vollständig geklärt; genetische Faktoren, Infektionen, Ernährung und Veränderungen des Mikrobioms wirken zusammen. Die Diagnose ist eine Ausschlussdiagnose: Anamnese und Bristol-Stuhlformen-Skala, validierte Fragebögen, Basislabor, Stuhldiagnostik mit Entzündungsmarkern, Abdomensonografie und – abhängig von Alarmsymptomen, Alter und Risiko – Endoskopie.
Eine kausale Therapie steht nicht zur Verfügung; die Ernährungsumstellung gilt als entscheidende Säule, ergänzt um Psychoedukation, Phytotherapie und Probiotika. Die Module besprechen lösliche und unlösliche Ballaststoffe, die drei Phasen der ernährungsmedizinisch zu begleitenden Low-FODMAP-Diät, den Gluten- bzw. Weizenverzicht nach Ausschluss von Zöliakie und Weizenallergie, fermentierte Lebensmittel sowie Präbiotika, Probiotika, Synbiotika und Postbiotika.
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Durchschnittliche Bewertung des Tutorials Darmmikrobiom — Grundlagen, Dysbiosen und Reizdarmsyndrom
Indikationen
Multiple Sklerose
Colitis ulcerosa
Chronisch entzündliche Darmerkrankungen
Reizdarmsyndrom
Reizdarmsyndrom (RDS)
Dysbiosen
Anämie
Diarrhoe
Fieber
Blähungen
Chronische Bauchschmerzen
Stuhlveränderungen
Gewichtsverlust
Blut im Stuhl
Zöliakie
Dysbiose
Weizenallergie
Dysbiose des Darmes
Nahrungsmittelunverträglichkeiten
Wirkstoffe
Amylase-Trypsin-Inhibitoren
Schlagworte
Mikrobiota
Darmbarriere
Immunsystem
Mikroorganismen
Nahrungsmittelunverträglichkeiten
Reizdarmsyndrom
Autoimmunerkrankungen
Tight Junctions
Entzündungsprozesse
Darmmikrobiom
Dysbiosen
Verdauung
Kurzkettige Fettsäuren
Gastrointestinaltrakt
Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED)
Metaboliten
Genetische Veranlagung
Submukosa
Muscularis propria
Peristaltik
Endoskopie
Probiotika
Permeabilitätsstörungen
FODMAPs
Postbiotika
Bifidobakterien
Spermidin
Kurzkettige Fettsäuren (SCFAs)