Lebenserwartung von Menschen mit HIV
Multimorbidität
Polypharmazie
Nierengesundheit
Mentale Gesundheit
Fazit
Wissenschaftliche Leitung
Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein gGmbH
Leiter und Facharzt für Innere Medizin und Infektiologie
Die durch die moderne ART gesteigerte Lebenserwartung bei Menschen mit HIV führt dazu, dass Multimorbidität, Polypharmazie, Nierenfunktion und mentale Gesundheit stärker in den Fokus rücken. Die Zahl altersbedingter Komorbiditäten wie kardiovaskuläre Erkrankungen, Diabetes oder Malignome steigt deutlich an. Wechselwirkungen zwischen ART und notwendiger Komedikationen erfordern daher eine sorgfältige Prüfung. Besonders Psychische Erkrankungen treten bei Menschen mit HIV häufiger auf als in der Allgemeinbevölkerung und beeinflussen Adhärenz und Krankheitsverlauf. Eine umfassende, interdisziplinäre Betreuung mit Fokus auf Ressourcenstärkung, Risikoreduktion und psychosoziale Unterstützung ist entscheidend für gesundes Altern mit HIV.
Indikationen
Anämie
Angststörung
Chronische Niereninsuffizienz CKD
Cushing-Syndrom
Depression
Diabetes Mellitus
Hämaturie
Hyperphosphatämie
Hypertonie
kardiovaskuläre Erkrankungen
Maligne Erkrankungen
metabolische Azidose
Polypharmazie
Proteinurie
PTSD
Rhabdomyolose
Schlaganfall
Sekundärer Hyperparathyreoidismus
Substanzabhängigkeit
Substanzmissbrauch
Wirkstoffe
Aldosteronantagonisten
Antidepressiva
Atazanavir
Cobicistat
Ergotamin
Hypnotika
Immunsuppressiva
Proteaseinhibitoren
Protonenpumpenhemmer
RAAS-Blocker
Rilpivirin
Ritonavir
SGLT-2 Inhibitoren
Simvastatin
Tenofovirdisoproxil
Schlagworte
ART Wechselwirkung
Booster Interaktionen
Depressionen
Diabetes
eGFR
Geriatrie
HIV und Alter
HIV-Versorgung
kardiovaskuläres Risiko
Mentale Gesundheit
Multimorbidität
Nierengesundheit
Polypharmazie
Proteinurie
Psychosoziale Belastung
Tenofovir