Einleitung & Indikation
Studien zur Wirksamkeit
Kasuistik
Fazit
Wissenschaftliche Leitung
Charité, Universitätsmedizin Berlin
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Leiter AG Affektive Störungen
Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGAs) wie Selfapy sind seit einigen Jahren fester Bestandteil der psychotherapeutischen Versorgung in Deutschland. Sie sind zertifizierte Medizinprodukte, deren Wirksamkeit durch Studien nachgewiesen und vom BfArM geprüft wird. DiGAs können von Ärzt:innen und Psychotherapeut:innen auf Rezept verordnet und von Krankenkassen erstattet werden. Besonders bei leichten bis mittelschweren Depressionen bieten sie eine flexible, leitliniengerechte Therapieoption – unabhängig von Ort und Zeit. Studien zeigen deutliche Symptomreduktionen, selbst ohne begleitende Präsenztherapie. Am Beispiel von Selfapy wird verdeutlicht, wie digitale Programme Patient:innen helfen können, Wartezeiten zu überbrücken, Rückfälle zu verhindern und Therapieerfolge zu stabilisieren. Herausforderungen bestehen in der begrenzten Wirksamkeit bei schweren Erkrankungen, technischer Zugänglichkeit und Adhärenz. Dennoch stellen DiGAs eine wertvolle Ergänzung zu klassischen Behandlungsformen dar.
Sendungspartner

Indikationen
ADHS
Depression
Generalisierte Angststörung
Leichte depressive Episode
Mittelgradige depressive Episode
Schlagworte
Adhärenz digitale Therapie
BfArM DiGA-Verzeichnis
Depression Behandlung digital
Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA)
digitale Psychotherapie
Evidenzbasierte Psychotherapie
Kognitive Verhaltenstherapie online
Nationale Versorgungsleitlinie Depression
Online Psychotherapie
Psychische Gesundheit online
Psychotherapie Wartezeit überbrücken
Randomisierte kontrollierte Studie Depression
Selfapy App
Telemedizin Psychiatrie