Seminar Empfehlung
Diagnostik
Dr. med. Pia Roser
Arterielle Hypertonie
Prof. Prof. h.c. Dr. med. Markus van der Giet
Therapieoptionen
Prof. Dr. med. Thomas Haak
Wissenschaftliche Leitung
Universitätsmedizin Leipzig
Klinik und Poliklinik für Endokrinologie und Nephrologie
Leiter der Adipositas-Ambulanz für Erwachsene
Referent:in
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Zentrum für Innere Medizin / III. Medizinische Klinik: Nephrologie, Rheumatologie, Endokrinologie
Oberärztin Sektion Endokrinologie und Diabetologie
Referent:in
Charité - Campus Benjamin Franklin, Berlin
Schwerpunktleiter Ambulanzen (campus-übergreifend) - Facharzt für Innere Medizin und Nephrologie, Hypertensiologe DHL, Clinical Hypertension Specialist ESH, Forschungsbeauftragter CBF
Referent:in
Diabetes Zentrum Mergentheim
Internist, Endokrinologe und Diabetologe
DiabetesLive zum Thema Doppel-Diabetes. Warum ist Bluthochdruck bei Doppel-Diabetes oft „der stille Verstärker“ für Folgeschäden? Ist Abnehmen bei Doppel-Diabetes doppelt so schwierig – oder doppelt so wirksam? Können moderne GLP-1-Analoga bei Doppel-Diabetes zwei Probleme gleichzeitig lösen: Blutzucker und Gewicht?
In dieser Online-Fortbildung der DiabetesLive-Sendereihe für Sie im Studio:
Dr. med. Pia Roser aus Hamburg geht auf die Diagnostik des Doppel-Diabetes ein und zeigt, wie sich Insulinresistenz bei Typ-1-Diabetes im klinischen Alltag erkennen lässt. Zunächst führt Dr. Roser anhand eines Fallbeispiels in typische Konstellationen aus der Praxis ein und macht diagnostische Herausforderungen deutlich. Dabei greift Dr. Roser die Rolle von Adipositas und Insulinresistenz bei Typ-1-Diabetes auf und zeigt den Zusammenhang mit mikro- und makrovaskulären Komplikationen unabhängig vom HbA1c . Darüber hinaus stellt Dr. Roser mit der Estimated Glucose Disposal Rate (eGDR) einen praktikablen Marker zur Abschätzung der Insulinsensitivität vor.
Prof. Prof. h.c. Dr. med. Markus van der Giet aus Berlin erläutert die arterielle Hypertonie bei Patient:innen mit Diabetes und stellt typische Verläufe bei Typ-1- und Typ-2-Diabetes dar. Zunächst greift Prof. van der Giet die hohe Prävalenz von Hypertonie auf und beschreibt Unterschiede in der Entwicklung beider Diabetesformen. Dabei erklärt Prof. van der Giet pathophysiologische Mechanismen, insbesondere die Rolle des RAAS, sowie die Entstehung und Persistenz erhöhter Blutdruckwerte. Darüber hinaus stellt Prof. van der Giet Grenzwerte, Zielbereiche und therapeutische Maßnahmen der antihypertensiven Behandlung dar.
Prof. Dr. med. Thomas Haak aus Bad Mergentheim stellt therapeutische Optionen beim Doppel-Diabetes vor und präsentiert konkrete Behandlungsansätze im klinischen Alltag. Zunächst greift Prof. Haak typische Ursachen der Insulinresistenz bei Typ-1-Diabetes auf, darunter Adipositas, metabolisches Syndrom und Lebensstilfaktoren. Dabei nennt Prof. Haak Maßnahmen zur Gewichtsreduktion und Ernährungsstrategien sowie bariatrische Verfahren. Darüber hinaus zeigt Prof. Haak medikamentöse Optionen und deren Einsatz im Rahmen leitlinienbasierter Therapie.
Kanal
Indikationen
Adipositas
arterielle Hypertonie
Bluthochdruck
Chronische Nierenerkrankung (CKD)
Diabetes Mellitus
Diabetische Ketoazidose (DKA)
Doppel-Diabetes
Hyperglykämie
Hyperinsulinämisch-euglykämischer Clamp
Hypertonie
Insulinmangel
Insulinresistenz
Metabolisches Syndrom
Typ-1-Diabetes
Typ-2-Diabetes
Wirkstoffe
ACE-Hemmer
Alpha-1-Blocker
ARB/Sartane
Calciumantagonisten
Chlortalidon
Clonidin
Dapagliflozin
Diuretikum
Dulaglutid
Finerenon
GLP-1-RA
Liraglutid
metformin
Sartane
SGLT2i
Sotagliflozin
Spironolacton
Tirzepatid
Schlagworte
Blutdruck
Blutdrucktherapie
Blutzucker
Blutzuckersenkung
Blutzuckerwerte
DEPICT-1
eGDR
Fasten
Fasten bei Diabetes
Fastentherapie
Gewichtsabnahme
Insulinresistenz
Intervallfasten
Metabolic Prevention
Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS)
Stoffwechsel
Taillenumfang
Tandem3