Verdachtsdiagnose DMD
Stufendiagnostik der DMD
Begleitende und ergänzende Diagnostik
Bedeutung der frühen Diagnosestellung und Perspektive Neugeborenenscreening
Fazit
Wissenschaftliche Leitung
LMU Klinikum München
Neurologische Klinik und Poliklinik
Geschäftsführende Oberärztin
Wissenschaftliche Leitung
Universitätsklinikum Gießen
Zentrum Kinderheilkunde
Ltd. Oberarzt, Station Pfaundler
Die Diagnosestellung der Duchenne-Muskeldystrophie ist ein mehrstufiger Prozess, der klinische Beobachtungen, Labordiagnostik und genetische Analysen kombiniert. Im Durchschnitt sind die Patienten zum Zeitpunkt der Erstdiagnose 3,8 Jahre alt, wobei zwischen Symptombeginn und Diagnosestellung bis zu 1,5 Jahre vergehen können. In diesem Modul besprechen wir, warum eine Früherkennung wichtig ist, wie diese umgesetzt werden kann und wie die nachfolgende Stufendiagnostik aufgebaut ist.
Bei Jungen sollten Entwicklungsverzögerungen, muskuläre Auffälligkeiten und unklare Transaminasenerhöhungen den Verdacht auf DMD lenken. Ein erhöhter Kreatinkinase-Wert (> 1000 U/L) erfordert eine schnelle Überweisung an ein neuropädiatrisches Zentrum, in dem eine genetische Bestätigung erfolgt. Bei positivem Befund werden zusätzlich Funktions- und Organuntersuchungen durchgeführt, um den Ausgangszustand zu erfassen und die weitere Betreuung zu planen.
Indikationen
Ateminsuffizienz
dilatative Kardiomyopathie (DCM)
Entwicklungsstörung
Entwicklungsverzögerung
HyperCKämie
motorische Entwicklungsverzögerungen
Muskelatrophie
Muskeldegeneration
Neuromuskuläre Erkrankungen
Skoliose
Sprachliche Entwicklungsverzögerung
Transaminasenerhöhung
Schlagworte
Ateminsuffizienz
Becker-Muskeldystrophie
Duchenne Muskeldystrophie
Duchennesche Muskeldystrophie
Dystrophin Mutation
Entwicklungsstörung
Entwicklungsverzögerung
Früherkennung DMD
Gowers-Zeichen
Kognitive Beeinträchtigung
Kontraktur
Laufen lernen
MLPA
Muskelatrophie
Muskelbiopsie
Muskelerkrankung
Muskelerkrankungen
Neugeborenenscreening
Rollstuhl
Skoliose
Sprachliche Entwicklungsverzögerung
Stufendiagnostik DMD
Trendelenburg-Zeichen
Verlust der Gehfähigkeit
Watschelgang
X-chromosomal rezessiv
X-chromosomalen-rezessiven Erbgängen
Zehenspitzengang