Primäre Immundefekte
Prof. Dr. med. Gerd Horneff
Prävalenz und Vererbung
Prof. Dr. med. Gerd Horneff
Pathophysiologie der APDS
Prof. Dr. med. Gerd Horneff
Symptomatik
Prof. Dr. med. Gerd Horneff
Diagnostik
Prof. Dr. med. Gerd Horneff
Management und Behandlung
Prof. Dr. med. Gerd Horneff
Fazit
Prof. Dr. med. Gerd Horneff
Wissenschaftliche Leitung
Asklepios Klinik Sankt Augustin GmbH
Zentrum Allgemeine Kinderheilkunde und Neonatologie
Direktor
Das aktivierte Phosphoinositid-3-Kinase-Delta-Syndrom (APDS) ist ein seltener, autosomal-dominanter primärer Immundefekt dem eine Überaktivierung des PI3Kδ-Signalwegs zugrunde liegt. Dies resultiert in einer gestörten Differenzierung und Funktion von B- und T-Zellen mit konsekutiver Infektanfälligkeit und Autoimmunität. APDS ist damit eine Kombination aus Immundefizienz und Immundysregulation. Die Manifestationen sind vielseitig und umfassen rezidivierende sinopulmonale Infektionen, chronische Virusinfektionen (v. a. EBV, CMV), lymphoproliferative Manifestationen, Immunzytopenien, ein erhöhtes Lymphomrisiko und andere Symptome. Viele Patient:innen werden erst im Erwachsenenalter diagnostiziert, obwohl einige Warnzeichen - sogenannte "red flags" - bereits im Kindesalter auftreten. Eine frühzeitige Diagnose ist entscheidend für Prognose und Therapieoptimierung.
Indikationen
Autoimmunzytopenien
Bronchiektasen
Chronische Diarrhoen
Enteropathien
Entwicklungsverzögerung
Hepatosplenomegalie
Herpesvirusinfektionen
Juvenile Idiopathische Arthritis
Kolitis
Lymphadenopathie
Lymphom
Primäre Immundefekte (PID)
Rezidivierende Atemwegsinfektionen
Wirkstoffe
Antibiotika
Immunglobuline
Kortikosteroid
Rapamycin
Rituximab
Sirolimus
Schlagworte
Activated PI3K delta Syndrom (APDS)
Autoimmunzytopenie
Bronchiektasen
CMV
EBV
Hepatosplenomegalie
Immundefizienz
Immundysregulation
Lymphoproliferation
Molekulargenetische Diagnostik
mTOR
PI3Kδ
PIK3CD
PIK3R1
Primäre Immundefekte
Rituximab
Seltene Erkankungen
Sirolimus