Das HI-Virus
Epidemiologie
Wann an HIV denken, wen testen?
Welche HIV-Tests für wen?
Wie verlaufen HIV-Infektionen?
HIV-Test positiv – was nun?
Fazit
Wissenschaftliche Leitung
Universitätsklinikum Bonn AöR, Medizinische Klinik und Poliklinik I
Ambulanz für Infektiologie & Immunologie
In Deutschland lebten 2023 rund 96.700 Menschen mit HIV, die meisten unter erfolgreicher Therapie mit nicht-nachweisbarer Viruslast. HIV-Tests sind angezeigt nach Risikokontakt, bei klinischem Verdacht, in der Schwangerschaft, bei Indikatorerkrankungen oder verpflichtend bei Blut- und Organspenden. Die Diagnostik erfolgt stufenweise mit einem hochsensitiven Suchtests, gefolgt von einem hochspezifischen Bestätigungstests. Schnell- und Selbsttests dienen zur Orientierung, ersetzen aber keine Labordiagnostik. Bei positivem Ergebnis gehören Resistenztestung, Screening auf Koinfektionen, psychosoziale Abklärung und Impfstatus zur Basisdiagnostik und bilden die Grundlage für eine gezielte antiretrovirale Therapie.
Indikationen
Acquired Immune Deficiency Syndrome (AIDS)
Blutspende
Candidiasis
Hepatitis B
Hepatitis C
Herpes Zoster
HIV
HIV Infektion
Maligne Lymphome
Orale Candidose
Orale Haarleukoplakie
Organspende
Pneumocystis-Pneumonie
Schwangerschaft
Sexuell übertragbare Erkrankungen
Sexuell übertragbare Infektionen (STI)
Tuberkulose
Schlagworte
Aids
CD4-Zellen
CD4-Zellzahl
Diagnostik
Diagnostisches Fenster
ELISA
Epidemiologische Daten
HIV
HIV-Test
HIV-Testung
Immunoassay
Indikatorerkrankungen
Infektionsverlauf
PCR
Schnelltest
Selbsttest
Serokonversion
T-Helferzellen
T-Zellen
Viruslast