
Was ist eine Psoriasis-Arthritis und wer ist betroffen?
Immunpathogenese
Transition zur Psoriasis-Arthritis
Klinische Risikofaktoren und Screening-Werkzeuge
Fazit
Wissenschaftliche Leitung
Universitätsklinikum Frankfurt
Oberärztin, Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie
Die Psoriasis-Arthritis (PsA) ist eine chronisch-entzündliche Systemerkrankung aus der Gruppe der Spondyloarthritiden, die sich meist über Jahre aus einer vorbestehenden Psoriasis entwickelt. Dieses Modul der Reihe vermittelt die immunologischen Grundlagen der Erkrankung und die aktuellen Modelle zu ihrer Entstehung. Im Zentrum steht die IL-23/IL-17-Achse gemeinsam mit TNF-alpha. Erläutert werden das Konzept der „Psoriatischen Erkrankung", die Rolle der Enthesen und des „tiefen Köbner-Phänomens" sowie das mehrphasige Übergangsmodell von der Psoriasis zur klinisch manifesten PsA mit präklinischer, subklinischer und prodromaler Phase. Ergänzend werden klinische Risikofaktoren, bildgebungsbasierte „Imaging-first"-Ansätze, Digital Phenotyping und die Screening-Fragebögen PEST und ToPAS vorgestellt. Das Modul schafft so die pathophysiologische Grundlage für ein frühzeitiges Erkennen von Risikopatientinnen und -patienten.
Indikationen
Psoriasis
Psoriasis (Pso)
Psoriasis-Arthritis
Psoriasis-Arthritis (PsA)
Schlagworte
Axiale Manifestation
Daktylitis
Digital Phenotyping
Enthesiophyten
Enthesitis
Früherkennung
IL-23/IL-17-Achse
Imaging-first
Immunpathogenese
Interleukin-17
Interleukin-23
Keratinozyten
Nagelpsoriasis
PEST-Fragebogen
Präklinische Phase
Prodromale Phase
Psoriatische Erkrankung
Risikostratifizierung
Spondyloarthritiden
Subklinische Phase
synovio-entheseale Einheit
Tiefes Köbner-Phänomen
TNF-alpha
ToPAS-Fragebogen
Übergangsmodell