Metabolische Erkrankungen bei HIV
Warum ist das Risiko metabolischer Erkrankungen erhöht?
Arterielle Hypertonie
Hyperlipidämie
Diabetes
Fazit
Wissenschaftliche Leitung
Medizinische Hochschule Hannover
Klinik für Rheumatologie und Immunologie
Oberarzt, Teamleiter Infektiologie und Immundefizienzen
Menschen mit HIV erreichen dank moderner ART heute ein hohes Lebensalter, wodurch metabolische Erkrankungen an Bedeutung gewinnen. Chronische Inflammation, ART-assoziierte Stoffwechselveränderungen und klassische Risikofaktoren erhöhen das Risiko für Hypertonie, Dyslipidämie, Diabetes und kardiovaskuläre Erkrankungen. Regelmäßiges Monitoring von Blutdruck, Lipiden und Glukose ist essenziell. Therapieempfehlungen orientieren sich an EACS- und ESH-Guidelines: Lebensstilinterventionen stehen im Vordergrund, ergänzt durchentsprechende Medikamente unter Berücksichtigung von Wechselwirkungen mit ART. Ziel ist die konsequente Prävention von Herz- und Organerkrankungen durch engmaschige Betreuung und Förderung eines gesunden Lebensstils.
Indikationen
Adipositas
arterielle Hypertonie
Atherosklerose
Diabetes mellitus Typ 2
Hyperlipidämie
Insulinresistenz
kardiovaskuläre Erkrankungen
Metabolisches Syndrom
Nephropathie
Polyneuropathie
Retinopathie
Wirkstoffe
ACE-Hemmer
AT1-Blocker
Atorvastatin
Bempedoinsäure
Betablocker
Calciumantagonisten
Diuretika
Ezetimib
GLP-1 Rezeptoragonist
Integraseinhibitoren
metformin
PCSK9-Inhibititoren
Pitavastatin
Proteaseinhibitoren
Rosuvastatin
Statine
Schlagworte
Antiretrovirale Therapie (ART)
Atherosklerose
Diabetes Typ 2
Dyslipidämie
GLP-1 Rezeptoragonist
HIV
Hypertonie
Inflammation
Integrase-Inhibitoren
kardiovaskuläre Erkrankung
kardiovaskuläres Risiko
Lebensstilintervention
metabolische Erkrankungen
Metformin
Monitoring
Nebenwirkungen
Prävention
Protease-Inhibitoren
SCORE2
Statine