Grundstruktur Screening
Dr. Dr. rer.nat. Nils Janzen
Genetisches Screening für seltene Erkrankungen
Prof. Dr. med. Annette Grüters-Kieslich
Cystinose
PD Dr. Katharina Hohenfellner
Wissenschaftliche Leitung
Ehem. Leiter des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsmedizin Mainz, Mitglied der STIKO beim RKI
Referent:in
RoMed Klinikum Rosenheim
Klinik für Kinder und Jugendmedizin / Kindernephrologie
Leitende Ärztin
Referent:in
Screening-Labor Hannover
FA für Laboratoriumsmedizin - Dipl.-Biochemiker
Referent:in
Charité Campus Virchow Klinikum Berlin
Institut für Experimentelle Pädiatrische Endokrinologie
ehem. Direktorin der Klinik für Pädiatrie / Eva Luise und Horst Köhler Stiftung
PädiatrieLive mit einem Überblick zum Neugeborenenscreening. Wie sehen die Perspektiven für das Screening von Neugeborenen aus? Was sind die häufigsten Zielerkrankungen des Neugeborenen-Screenings in Deutschland? Welches ist die häufigste Verlaufsform der Cystinose?
In dieser Online-Fortbildung der PädiatrieLive-Sendereihe für Sie im Studio:
Dr. Dr. rer.nat. Nils Janzen aus Hannover führt in die Grundstruktur des Screenings ein und stellt die Entwicklung dar. Anschließend werden die Möglichkeiten des Neugeborenenscreenings diskutiert und welche Erkrankungen im Fokus stehen. Dabei geht Dr. Janzen auf weitere Möglichkeiten des Neugeborenenscreenings mittels Massenspektrometrie ein und beendet den Vortrag mit einem Ausblick.
Prof. Dr. Annette Grüters-Kieslich aus Berlin gibt ein Update zu dem genetischen Screening für seltene Erkrankungen und spricht zunächst über die Häufigkeit der Zielerkrankungen des Neugeborenenscreenings in Deutschland. Prof. Grüters-Kieslich nennt schwere Erkrankungen mit früher Manifestation, die bereits heute durch ein genetisches oder kombiniertes Neugeborenenscreening identifiziert werden können. Darüber hinaus werden internationale Pilotprogramme zum genetischen Screening vorgestellt und die Entwicklung des Screenings in anderen Ländern diskutiert.
PD Dr. Katharina Hohenfellner aus Rosenheim bespricht die Thematik anhand der Cystinose und deren Therapieoptionen sowie die Screeningmöglichkeiten in Deutschland. Anschließend stellt Dr. Hohenfellner die Verlaufsformen der Cystinose anhand von Patientenfällen dar. Das Neugeborenenscreening in Deutschland sowie das Screening auf Cystinose und Spinale Muskelatrophie (SMA) werden ebenfalls thematisiert. Zum Schluss erläutert Dr. Hohenfellner die klinische Diagnostik und die Frühdiagnostik bei Geschwisterkindern.
Fachrichtungen
Kanal
Indikationen
Adhärenz
chronische Multiorganerkrankung
Cystinose
De-Toni-Debré-Fanconi-Syndrom
endokrinen Störungen
Hämophilie A / B
Hypokaliemie
Hypophosphatämie
Hypothyreose
metabolische Azidose
Mukoviszidose
Nephropathische Cystinose
Nierenfunktionseinschränkung
Okuläre Cystinose
Schilddrüsenbeteiligung
Sichelzellkrankheit
spinalen Muskelatrophie (SMA)
Stoffwechselstörung
Wachstumsstörung
Wirkstoffe
Carnitin
Cysteamin
Kaliumchlorid
Natriumbicarbonat
Schlagworte
Defekten
ESRD
GENESIS
genetisch bedingte Adipositasformen
Gewichtsabnahme
Glomeruläre Funktion
ILLUMINA
Internationale Pilotprogramme
klinische Diagnose
Knochenbeteiligung
Massen-spektrometrie
neue Entwicklungen
Neugeborenen-Screening
Neugeborenenscreening
Nierenfunktion
Organüberleben
Polydipsie
Präanalytik
rare disease
Screening
Screeningtest
seltene Erkrankungen
Therapiebeginn
Tubuläre Funktion
Verlaufsformen
Wachstumsperzentile
Wachstumsstillstand
Wilson & Jungner-Kriterien
Zielerkrankungen