Langzeitbehandlung bei HIV
Regelmäßige Kontrollen während der Therapie
Umgang mit Nebenwirkungen
Therapieoptimierung
Stigmatisierung und Diskriminierung
Fazit
Wissenschaftliche Leitung
MVZ Clotten Oltmannsstraße – Freiburg
Fachärztin für Allgemeinmedizin & Infektiologie (DGI), Ärztliche Leitung
Die Langzeitbehandlung von Menschen mit HIV umfasst weit mehr als die Kontrolle der Viruslast. Entscheidend sind strukturierte, regelmäßige Kontrollen, um virologisches Versagen, Begleiterkrankungen und Resistenzen frühzeitig zu erkennen. Die Therapiestandstabelle (TST) bietet eine systematische Übersicht über Diagnosen, ART, Laborwerte, Impfstatus, STD-Screenings und Vorsorgeuntersuchungen. Nebenwirkungen können jederzeit auftreten und müssen aktiv erfragt, dokumentiert und bei Bedarf durch Therapieanpassungen adressiert werden. Therapieoptimierungen sind häufig möglich und sollen Wirksamkeit sowie Lebensqualität langfristig sichern. Zentrale psychosoziale Aspekte sind Stigmatisierung und Diskriminierung, die weiterhin verbreitet sind und Gesundheit sowie Adhärenz beeinträchtigen. Eine empathische, diskriminierungsfreie Versorgung stärkt Selbstbestimmung und Vertrauen.
Indikationen
Acquired Immune Deficiency Syndrome (AIDS)
Analkarzinom
Diarrhö
HIV-Infektion
kardiovaskuläre Erkrankung
Maligne Erkrankungen
Nephropathie
Neuropsychiatrische Störung
Psychische Belastungen
Schlafstörung
STD
Substanzmissbrauch
Wirkstoffe
Bictegravir
Dolutegravir
Efavirenz
Integraseinhibitoren
Loperamid
Statine
Tenofovirdisoproxil
Schlagworte
Adhärenz
Antiretrovirale Therapie (ART)
Antivirale HIV-Therapie
Diskriminierung
HIV Resistenzen
HIV-Diagnose
HIV-Impfung
Impfung
Integrase-Inhibitoren
psychosoziale Betreuung
STD Screening
Therapieoptimierung
Therapiestandstabelle (TST)
Virologisches Versagen
Viruslast