Hyperexzitabilität in der Neurologie
Prof. Dr. med. Susanne Knake
Psychobiologie und Stress
Prof. Dr. phil. Beate Ditzen
Multiple Sklerose, Kopfschmerz und Myasthenie
Prof. Dr. med. Volker Limmroth
Remains of the Day
Prof. Dr. med. Martin Grond
Wissenschaftliche Leitung
Klinikum Siegen
Klinik für Neurologie
Chefarzt
Wissenschaftliche Leitung
Kliniken der Stadt Köln gGmbH
Chefarzt der Klinik für Neurologie und Intensivmedizin
Referent:in
Universitätsklinikum Gießen und Marburg
Leiterin Epilepsiezentrum Hessen
Referent:in
Universität Zürich
Psychologisches Institut / Klinische Biopsychologie & Psychotherapie
NeuroLive fasst die Höhepunkte des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) 2025 zusammen und ordnet sie für den klinischen Alltag ein. Welche neuen Erkenntnisse vertiefen das Verständnis der Hyperexzitabilität? Welche aktuellen Entwicklungen liefert die Psychobiologie zu Stressmechanismen? Und wie beeinflussen aktuelle Daten das Management von Multipler Sklerose (MS), Kopfschmerz und Myasthenie?
In dieser Online-Fortbildung der NeuroLive-Sendereihe für Sie im Studio:
Prof. Dr. med. Susanne Knake aus Marburg beleuchtet Hyperexzitabilität in der Neurologie und zeigt, wie sich Übererregbarkeit bei Epilepsie messen lässt – von Video-EEG über Langzeit-sqEEG bis zu Surrogatmarkern im EEG. Prof. Knake erläutert pharmakologische Targets klassischer Antiseizure-Medikamente und stellt krankheitsspezifische Therapieansätze für Tuberöse Sklerose und das Dravet-Syndrom vor. Außerdem ordnet Prof. Knake Hyperexzitabilität in weiteren neurologischen Erkrankungen ein, darunter post-stroke Epilepsie und Demenzen.
Prof. Dr. phil. Beate Ditzen aus Zürich zeigt zentrale Mechanismen der Psychobiologie von Stress und deren hormonelle Grundlagen auf. Prof. Ditzen erläutert, wie soziale Faktoren wie Nähe, Bindung, Berührung und soziale Sicherheit biologische Stressreaktionen modulieren und welchen Einfluss Oxytocin dabei hat. Zusätzlich präsentiert Prof. Ditzen experimentelle Befunde zu sozialen Interaktionen und deren Effekten auf physiologische Stressmarker.
Prof. Dr. med. Volker Limmroth aus Köln stellt aktuelle Entwicklungen zu Multipler Sklerose, Kopfschmerz und Myasthenie vor und führt in die überarbeiteten McDonald-Kriterien 2024 ein. Darunter fallen das Central Vein Sign, paramagnetische Randläsionen und kappa-freie Leichtketten. Prof. Limmroth beschreibt die diagnostische Einordnung des radiologisch isolierten Syndroms und verdeutlicht, welchen Beitrag KI-gestützte Modelle zur Differenzierung von MS-Verlaufsformen leisten können. Darüber hinaus geht Prof. Limmroth auf neue Daten zu CGRP-basierten Therapien bei Kopfschmerz sowie auf immunologische Zielstrukturen wie Bruton-Tyrosinkinase und CD40/CD40L im Kontext der Myasthenie ein.
Prof. Dr. med. Martin Grond aus Siegen beleuchtet die Remains of the Day des Kongresstages und ordnet zentrale Entwicklungen aus den Bereichen Neurologie, Versorgungsforschung und Public Health ein. Prof. Grond greift Themen wie Übererregbarkeit als Behandlungsziel in der Neurologie auf, diskutiert Antikörper in der Demenzdiagnostik im Spannungsfeld zwischen „Hype oder Hope” und bewertet ME/CFS als Statement mit klinischen und fachlichen Konsequenzen.
Fachrichtungen
Kanal
Indikationen
Demenz
Dravet-Syndrom
Epilepsie
Kopfschmerz
Migräne
Multiple Sklerose
Multiple Sklerose (MS)
Myasthenia gravis
Myasthenie
Schlaganfall
Therapierefraktäre Epilepsie
Tuberöse Sklerose
Wirkstoffe
ASM
Barbiturate
Benzodiazepin
Cannabidiol
Carbamazepin
Cerliponase alfa
Everolimus
Fenfluramin
Gabapentin
Lacosamid
Lamotrigin
Levetiracetam
Oxcarbazepin
Phenobarbital
Phenytoin
Pregabalin
Primidon
Topiramat
Valproat
Valproinsäure
Schlagworte
Anfallskontrolle
Anfallsleiden
Anfallssuppressiva
Cortisol
DGN
DGN-Leitlinie
EEG
Elektroenzephalografie (EEG)
GABA-Rezeptoren
Hirnstimulation
Hirnstimulationsverfahren
Hormone
Hormonelle Aktivität
Kongressnachbesprechung
Post Stroke Epilepsie
Psychischer Stress
Remains of the Day
Resilienz
Resilienzfaktoren
Stress
Stressbewältigung
Stressmanagement
Stresstoleranz
Überregbarkeit