Früherkennung und KI-gestützte Vorhersage bei Psychosen
Univ.-Prof. Dr. med. Eva Meisenzahl-Lechner
Therapien: Wo stehen wir gemäß den Meta-Analysen?
Prof. Dr. med. Stefan Leucht
Aktuelle Entwicklungen in der Forschung
Dr. Anna-Lena Eckert
Wissenschaftliche Leitung
Vitos Klinik Eichberg / Vitos Klinikum Rheingau
Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie
Klinikdirektor der Vitos Klinik Eichberg, Ärztlicher Direktor des Vitos Klinikums Rheingau
Referent:in
Universitätsklinikum Düsseldorf
Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, LVR-Klinikum
Klinikleitung
Referent:in
TUM University Hospital
Director Section for Evidence-Based Medicine in Psychiatry and Psychotherapy / Deputy Director Department of Psychiatry and Psychotherapy
Referent:in
Philipps-Universität Marburg
Dpt. of Psychology / Theoretical Cognitive Science Group (PI: Endres)
Post-doctoral staff scientist
PsychiatrieLive zu Schizophrenie 2025. Wie lässt sich eine Früherkennung mit KI-gestützter Vorhersage bei Psychosen umsetzen? Wo stehen wir bei den Therapien im Lichte aktueller Meta-Analysen? Welche Entwicklungen zeigen sich in der aktuellen Forschung?
In dieser Online-Fortbildung der PsychiatrieLive-Sendereihe für Sie im Studio:
Prof. Dr. Eva Meisenzahl-Lechner aus Düsseldorf befasst sich mit der Früherkennung und KI-gestützten Vorhersage von Psychosen. In ihrem Vortrag stellt Prof. Meisenzahl-Lechner etablierte diagnostische Instrumente vor, beleuchtet die Rolle interdisziplinärer Netzwerke und erläutert, wie eine strukturierte Versorgung im Frühstadium psychischer Erkrankungen aussehen kann. Darüber hinaus geht Prof. Meisenzahl-Lechner auf erste Forschungsansätze zur KI-gestützten Prognose ein und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
Prof. Dr. Stefan Leucht aus München zeigt auf, wo wir gemäß den Meta-Analysen in Bezug auf Therapien stehen. Anhand großer Meta-Analysen beleuchtet Prof. Leucht die Wirksamkeit antipsychotischer Medikamente, Dosis-Wirkungs-Beziehungen und Rückfallprävention. Neben pharmakologischen Optionen ordnet Prof. Leucht auch psychotherapeutische und psychosoziale Ansätze sowie appbasierte Entscheidungshilfen als Teil des umfassenden Behandlungskonzepts ein.
Dr. Anna-Lena Eckert aus Marburg präsentiert aktuelle Entwicklungen in der Forschung der Computational Psychiatry. Anhand des Konzepts des „Predictive Coding” zeigt Dr. Eckert, wie Wahrnehmungsprozesse und Fehlvorhersagen im Gehirn bei Schizophrenie verändert sein können. Dabei diskutiert Dr. Eckert neben experimentellen Befunden zur sensorischen Verarbeitung auch mögliche Verbindungen zur Psychopharmakologie. Zum Abschluss präsentiert Dr. Eckert einen Überblick über neurokognitive Modelle in der Diagnostik und Therapie und deren Potenzial.
Fachrichtungen
Kanal
Indikationen
Genetic Risk and Functioning Deterioration Syndrome (GRFD)
Persönlichkeitsstörung
Psychosen
Schizophrenie
Wirkstoffe
Amisulprid
Cariprazin
Halluzination
Risperidon
Trospium
Wahn
Xanomelin
Xanomelin–Trospium
Schlagworte
Attenuierte psychotische Symptome (APS)
Binokulare Disparität
Cognitive Disturbances scale (COGDIS)
Cognitive-Perceptual Basic Symptoms scale (COPER)
Comprehensive Assessment of At-Risk Mental State (CAARMS)
Computational Psychiatry (CP)
Computer-assistierte Risikoevaluation (CARE)
Entscheidungshilfe-App
EPA-Guidance Projekt
Kognitiv-perzeptive Basisstörungen
kognitive Störungen
Kognitive Verhaltenstherapie (KVT)
Personalised Prognostic Tools for Early Psychosis Management (PRONIA)
Predictive Coding
PRONIA
Psychopharmakologie
Psychophysik
Psychotherapie (PT)
Scale of Prodromal Symptoms (SOPS)
Schizophrenia Proneness Instrument
Structured Interview for Prodromal Symptoms (SIPS)
Transiente psychotische Symptome (B(L)IPS)