Seminar Empfehlung
Primäre und infiltrative Kardiomyopathien: medikamentöse- und Devicetherapien (Sarkoidose, Morbus Fabry)
Prof. Dr. med. Benjamin Meder
Differentialdiagnose der Synkopen
Prof. Dr. med. Wolfgang von Scheidt
Plötzlicher Herztod: Brugada und andere
Prof. Dr. med. Thorsten Lewalter
Wissenschaftliche Leitung
Marienhaus Klinikum Mainz
Klinik für Innere Medizin 1, Kardiologie
Chefärztin und Leitung
Referent:in
Universitätsklinikum Heidelberg
Stellv. Ärztlicher Direktor (Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie), Leitung (Institut für Cardiomyopathien Heidelberg), Leitung (Herzkatheter)
Referent:in
Universitätsklinikum Augsburg / Herzzentrum Augsburg-Schwaben
I.Medizinische Klinik / Kardiologie – Pneumologie – Endokrinologie – Internistische Intensivmedizin
Direktor emer. (12/2000-03/2022)
Referent:in
Internistisches Klinikum München Süd GmbH
Klinik für Kardiologie und Internistische Intensivmedizin
Chefarzt
Welche medikamentösen und devicebasierten Therapien stehen bei primären und infiltrativen Kardiomyopathien wie Sarkoidose und Morbus Fabry zur Verfügung? Wie gelingt eine strukturierte Differentialdiagnose bei Synkopen? Und welche Strategien helfen, das Risiko für plötzlichen Herztod – etwa beim Brugada-Syndrom – besser einzuschätzen?
In dieser Online-Fortbildung der CardiomedLive-Sendereihe für Sie im Studio:
Prof. Dr. med. Benjamin Meder aus Heidelberg befasst sich mit primären und infiltrativen Kardiomyopathien. Dabei werden unter anderem die medikamentösen und Devicetherapien bei Sarkoidose und Morbus Fabry erörtert. Zu Beginn werden die neuen Leitlinien zu IMPS vorgestellt und das Problem der diagnostischen Sensitivität erörtert. Zudem wird die PET-Bildgebung dargestellt und die empirische Therapie bei aktiver kardialer Sarkoidose sowie die Langzeit-Enzymersatztherapie bei Morbus Fabry erläutert.
Prof. Dr. med. Wolfgang von Scheidt aus Augsburg spricht über die Differentialdiagnose von Synkopen und beginnt mit den vier Schritten der Diagnostik. Dabei werden die Basisdiagnostik, die Prima-vista-Klärung, die Risikostratifizierung und die Verdachtshypothese vorgestellt. Darüber hinaus wird das Rhythmus-Monitoring mittels implantierbarer Loop-Recorder (ILR) erläutert und das Postural Orthostatic Tachycardia Syndrome (POTS) mit der orthostatischen Hypotonie (OH) verglichen.
Prof. Dr. med. Thorsten Lewalter aus München berichtet über den plötzlichen Herztod und behandelt dabei Brugada und andere. Zunächst werden die Inzidenz und die Ursachen genannt sowie strukturelle Herzerkrankungen erläutert. Anschließend werden die Arrhythmogene Rechtsventrikuläre Kardiomyopathie (ARVC) und die Diagnostik beleuchtet. Im Anschluss stehen das Lange-QT-Syndrom, die Tachykardie und die Brugada im Fokus.
Kanal
Indikationen
arrhythmogene rechtsventrikuläre Kardiomyopathie (ARVC)
arrhythmogene Synkope
Azidose
Brugada Syndrom
Epilepsie
Hypoxie
inflammatorische myoperikardiale Syndrom (IMPS)
Ischämie
Kammerflimmern
kardiale Sarkoidose
Kardiomyopathien
Langes-QT-Syndrom
Morbus Fabry
Orthostatische Hypotonie
Plötzlicher Herztod
Postural Orthostatic Tachycardia Syndrome (POTS)
Pulmonalen Sarkoidose
Reflexsynkope
Synkopen
Wirkstoffe
cyclophosphamide
Hydroxychloroquine
Infliximab
Leflunomide
Methotrexate
Prednisolon
Rituximab
Thalidomide
Schlagworte
Arrhythmiedetektion
Basisdiagnostik
Bestätigungstest
Differentialdiagnose
EKG
Empirische Therapie
Epidemiologie
implantierbarer Loop-Recorder (ILR)
Langzeit-Enzymersatztherapie
Myokardbiopsie
Phänotypen
plötzlicher Herztod
rare disease
Repolarisationsstörungen
Rhythmus-Monitoring
Risikostratifizierung
Screeningtest
Seltene Erkankungen
Synkopenabklärung
Synkopendiagnostik
Tachykardie
TASH
TLOC
Verdachtsdiagnose
Verdachtshypothese