Allgemeines zur IgA-Nephropathie
Wirkung von ET-1 und ANG II auf Pathophysiologie und Krankheitsverlauf
Rolle der Proteinurie bei Nierenerkrankungen
Sparsentan zur Behandlung der IgAN
Fazit
Wissenschaftliche Leitung
Universitätsklinikum Erlangen
Medizinische Klinik 4 - Nephrologie und Hypertensiologie
Direktor, Facharzt für Innere Medizin, Facharzt für Nephrologie, Hypertensiologe (DHL), Zusatzbezeichnung Transplantationsmedizin
Sparsentan bietet eine neue Therapieoption für die IgA-Nephropathie (IgAN), die weltweit häufigste Form der Glomerulonephritis. Die Erkrankung führt oft innerhalb von 10-20 Jahren zu Nierenversagen, beeinflusst durch Faktoren wie Proteinurie und Nierenfunktion. Sparsentan, ein dualer Endothelin- und Angiotensin-II-Rezeptorantagonist, zeigte in der PROTECT-Studie signifikante Vorteile gegenüber Irbesartan. Es senkte die Proteinurie um 49,8 % und verlangsamte den Abfall der Nierenfunktion über 110 Wochen. Behandlungsbedingte Nebenwirkungen waren ähnlich, wobei Schwindel und Hypotonie häufiger in der Sparsentan-Gruppe auftraten. Sparsentan könnte als Basistherapie eingesetzt werden, um den Krankheitsverlauf zu modulieren und immunsuppressive Therapien zu unterstützen.
Indikationen
IgA-Nephropathie (IgAN)
Wirkstoffe
Sparsentan
Schlagworte
Basalmembran
Blutdruck
Endothelzellen
Hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS)
Hyperkoagulation
Immunglobuline
Nierenbiopsie
Podozyten
Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS)
Sonographie
Thrombose