Seminar Empfehlung
Typ 3c / Pankreopriver Diabetes
Prof. Dr. med. Jörg Bojunga
Typ 3d / Endokrinopathien
Prof. Dr. med. Matthias M. Weber
Typ 3a / MODY
Prof. Dr. med. Andreas Hamann
Wissenschaftliche Leitung
Hochtaunuskliniken gGmbH
Diabetologie und Ernährungsmedizin
Referent:in
Universitätsklinikum Frankfurt
Medizinische Klinik I / Internistische Intensivmedizin
Stellvertretender Klinikdirektor und Leiter der Schwerpunkte Endokrinologie, Diabetologie und Ernährungsmedizin
Referent:in
Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Leiter der Abteilung für Endokrinologie und Stoffwechselkrankheiten, Leiter der Staatlich anerkannten Schule für Diätassistenten an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg - Universität in Mainz
Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologe, Diabetologe DDG, Ernährungsmedizin
DiabetesLive zum Typ-3-Diabetes. Was ist bei der Diagnosestellung des Pankreas-Diabetes zu beachten? Welche Therapiestrategien sind bei endokrinogenen Diabetesformen anders als bei den klassischen Diabetes-Typen? Und welche neuen Daten gibt es zum MODY (Maturity-Onset Diabetes of the Young)?
In dieser Online-Fortbildung der DiabetesLive-Sendereihe für Sie im Studio:
Prof. Dr. med. Jörg Bojunga aus Frankfurt befasst sich mit dem Typ-3c-Diabetes (pankreopriver Diabetes). Zunächst erläutert Prof. Bojunga die Prävalenz und Ursachen, wie akute und chronische Pankreatitis, Pankreasresektionen sowie zystische Fibrose. Dabei diskutiert Prof. Bojunga postoperative Risikofaktoren, prädiktive Nomogramme und die Notwendigkeit einer adäquaten Enzymsubstitution bei exokriner Insuffizienz. Des Weiteren beleuchtet Prof. Bojunga die wechselseitige Beziehung zum Pankreaskarzinom (PC), ordnet Gewichtsabnahme sowie Blutzuckerverschlechterung als frühe PC-Warnsignale ein und bewertet die Sicherheit von Inkretin-Therapien.
Prof. Dr. med. Matthias M. Weber aus Mainz widmet sich dem Typ-3d-Diabetes im Zuge von Endokrinopathien. Prof. Weber stellt die pathophysiologischen Mechanismen und die kardiovaskuläre Mortalität beim Cushing-Syndrom dar. Prof. Weber präsentiert die CATALYST-Studie, die eine hohe Prävalenz milder autonomer Cortisolsekretion bei schwer einstellbarem Typ-2-Diabetes zeigt und diskutiert die therapeutische Blockade des Glukokortikoid-Rezeptors. Zudem geht Prof. Weber auf die Anpassung der Insulintherapie an die Wirkkurve bei iatrogenem Steroiddiabetes ein und schließt mit klinischen Aspekten der Akromegalie sowie des seltenen Glucagonoms.
Prof. Dr. med. Andreas Hamann aus Bad Homburg beleuchtet den monogenetischen Typ-3a-Diabetes (MODY). Prof. Hamann definiert klinische Suchkriterien für Kinder und junge Erwachsene, grenzt diese gegen Fehldiagnosen ab und stellt einen diagnostischen Algorithmus für die Hauptvarianten GCK-, HNF1A- und HNF4A-MODY vor. Im therapeutischen Kontext zeigt Prof. Hamann auf, warum HNF-MODY-Formen hervorragend auf niedrig dosierte Sulfonylharnstoffe ansprechen, während GCK-MODY-Träger außerhalb der Schwangerschaft meist keinerlei medikamentöse Therapie benötigen.
Kanal
Indikationen
Akromegalie
Cushing
Cushingsyndrom
Diabetes Typ 3c
Diabetes Typ 3d
Endokrinopathien
Hypercortisolismus
MODY
Pankreopriver Diabetes
Typ-3-Diabetes
Wirkstoffe
GLP-1-RA
SGLT-2-Inhibitor
Schlagworte
MODY
MODY-Formen
MODY1
MODY2
MODY3
MODY5
Schilddrüse