Epigenetik und makrosome Neugeborene
Prof. Dr. med. Martin Wabitsch
Prader-Willi-Syndrom / Bardet-Biedl-Syndrom
PD Dr. med. Metin Cetiner
MC4R - von der Entdeckung zur Therapie
Prof. Dr. med. Annette Grüters-Kieslich
Wissenschaftliche Leitung
Universitätsmedizin Leipzig
Klinik und Poliklinik für Endokrinologie und Nephrologie
Leiter der Adipositas-Ambulanz für Erwachsene
Referent:in
Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin Ulm
Pädiatrische Endokrinologie und Diabetologie
Leiter Sektion Pädiatrische Endokrinologie und Diabetologie
Referent:in
Universitätsklinikum Essen
Klinik für Kinderheilkunde II
Oberarzt, Kindernephrologe, Transplantationsmediziner
Referent:in
Charité Campus Virchow Klinikum Berlin
Institut für Experimentelle Pädiatrische Endokrinologie
ehem. Direktorin der Klinik für Pädiatrie / Eva Luise und Horst Köhler Stiftung
medLive Adipositas zum Thema Umwelt- oder Genetikfaktoren. Welche epigenetischen Marker könnten künftig helfen, Risikokinder frühzeitig zu identifizieren? Welche neuen Therapieansätze stehen in der Pipeline, um die Adipositas beim Prader-Willi-Syndrom und dem Bardet-Biedl-Syndrom gezielt zu behandeln? Welche Patient:innen profitieren am meisten von den neuen MC4R-gerichteten Therapien?
In dieser Online-Fortbildung der medLive Adipositas-Sendereihe für Sie im Studio:
Prof. Dr. med. Martin Wabitsch aus Ulm widmet sich der Epigenetik und makrosomen Neugeborenen. Prof. Wabitsch erläutert, wie ein verändertes intrauterines Stoffwechselmilieu während der Schwangerschaft die fetale Programmierung beeinflusst und stellt aktuelle Kohortenstudien zu den langfristigen metabolischen Folgen für das Kind vor. Am Beispiel des Gens POMC zeigt Prof. Wabitsch, wie epigenetische Mechanismen die Appetitregulation prägen können und leitet daraus Konsequenzen für die Prävention bereits vor und während der Schwangerschaft ab.
PD Dr. med. Metin Cetiner aus Essen widmet sich genetischen Adipositas-Syndromen am Beispiel des Prader-Willi- und des Bardet-Biedl-Syndroms. PD Dr. Cetiner ordnet die genetischen Grundlagen dieser Ziliopathien und Imprinting-Erkrankungen ein und stellt aktuelle klinische Erfahrungen mit dem MC4R-Agonisten Setmelanotid bei Bardet-Biedl-Syndrom vor, unter anderem zu Effekten auf Hyperphagie, Lebergesundheit und Nierenfunktion. Dabei geht PD Dr. Cetiner auch auf besondere Patientenfälle sowie auf den Stellenwert von Real-World-Daten ein.
Prof. Dr. med. Annette Grüters-Kieslich aus Berlin nimmt den Melanocortin-4-Rezeptor (MC4R) von der Entdeckung bis zur Therapie in den Blick. Prof. Grüters-Kieslich zeichnet die Geschichte der Erforschung des hypothalamischen Regelkreises der Appetitregulation nach und ordnet ein, für welche genetisch bedingten und erworbenen Formen der Adipositas eine gezielte Behandlung mit MC4R-Agonisten heute in Frage kommt. Abschließend stellt Prof. Grüters-Kieslich ein Stufenmodell der Präzisionsmedizin bei Adipositas vor.
Kanal
Indikationen
Adipositas
Alstrom Syndrom
Alström-Syndrom (ALMS)
Bardet Biedl Syndrom
Bardet-Biedl-Syndrom (BBS)
BBS
Depression
genetische Adipositas
Hyperphagie
Hypogonadismus
Makrosome Neugeborene
Makrosomie
Prader-Willi-Syndrom
Prader-Willi-Syndrom (PWS)
Retinale Degeneration
ROHHAD
ROHHAD-Syndrom
Syndromale Adipositas
Wirkstoffe
GIP
GLP-1
GLP-1 & GIP
GLP-1 Analoga
GLP-1 Rezeptor-Agonisten
GLP-1-RA
GLP-1-Rezeptor-Agonisten
Setmelanotid
Schlagworte
Energiestoffwechsel
Epigenetik
Fetteinlagerung
Fettstoffwechsel
Fettstoffwechselstörung
Genetik
Gewichtsreduktion
Hypothalamus
Insulinsensitivität
Intrauterines Wachstum
Intrauternies Milieu
katabole Stoffwechsellage
Leptin
Leptin-Melanocortin
Leptin-Melanocortin-System
Leptinmangel
Leptinresistenz
MC4R
MC4R Defekt
MC4R-Agonist
Melanocortin-4
PCSK1
POMC
POMC-Mangel
Proopiomelanocortin
Proopiomelanocortin (POMC)
rare disease
Sättigungsgefühl
seltene Erkrankungen
Stillen