Eisai
| vor 7 Monaten
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Biogen wurde 1978 gegründet und ist ein führendes globales Biotechnologieunternehmen, das zahlreiche bahnbrechende Innovationen hervorgebracht hat, darunter ein breites Portfolio von Medikamenten zur Behandlung von Multipler Sklerose, die erste zugelassene Behandlung für spinale Muskelatrophie und zwei gemeinsam entwickelte Therapien zur Behandlung der Alzheimer-Krankheit. Außerdem vertreibt Biogen Biosimilars von hochentwickelten Biologika. Die Pipeline von Biogen umfasst potenziell neuartige Therapien in den Bereichen Neurologie, Neuropsychiatrie, spezialisierte Immunologie und seltene Krankheiten. Damit konzentriert sich das Unternehmen weiterhin auf sein Ziel, der Menschheit durch Wissenschaft zu dienen und gleichzeitig eine gesündere, nachhaltigere und gerechtere Welt zu fördern.
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Die über 40-jährige Erfahrung mit hochwertigen Biologika nutzt Biogen auch in der Biosimilars-Entwicklung und ist bestrebt, sein Portfolio stetig zu erweitern, so auch in der Augenheilkunde. Diese Medikamente kommen u.a. bei weit verbreiteten Erkrankungen wie der neovaskulären altersabhängigen Makuladegeneration und dem diabetischen Makulaödem zum Einsatz.
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Die Spinale Muskelatrophie (SMA) ist eine seltene genetische Erkrankung. SMA ist gekennzeichnet durch den Untergang von Motoneuronen im Rückenmark und im unteren Hirnstamm. Motoneuronen sind Nervenzellen, die die Muskeln steuern. Ihr Rückgang führt zu einer schweren, fortschreitenden Schwäche und Atrophie der abhängigen Muskulatur. Bei der schwersten SMA-Form kommt es zu Lähmungen und Ausfällen der Muskelgruppen, die an grundlegenden Lebensfunktionen wie dem Atmen oder dem Schlucken beteiligt sind.
Bei SMA wird aufgrund eines Verlusts oder Defekts des Gens SMN1 nicht ausreichend SMN-Protein (SMN: Survival of Motor Neuron) gebildet. Dieses Protein ist für das Überleben von Motoneuronen von zentraler Bedeutung. Der Schweregrad der SMA korreliert mit der verbleibenden Menge an SMN-Protein, die gebildet wird. Patienten mit infantiler SMA, die den höchsten Bedarf an intensivmedizinischen und unterstützenden Behandlungen haben, bilden sehr wenig SMN-Protein. Sie erlangen nie die Fähigkeit, ohne Hilfe zu sitzen, und erreichen nur mit maschineller Beatmung ein Alter von mehr als zwei Jahren. Patienten mit späterem SMA-Krankheitsbeginn bilden größere Mengen des SMN-Proteins. Bei ihnen ist die Erkrankung weniger stark ausgeprägt; sie verlieren die im Laufe ihres Lebens schon erworbenen motorischen Meilensteine wieder, was tiefgreifende Auswirkungen auf ihr Leben hat.
[i] Lefebvre S et al. Cell 1995; 80(1): 155-165.[ii] Mailman MD et al. Genet Med 2002; 4(1): 20-26.[iii] Monani UR et al. Hum Mol Genet 1999; 8(7): 1177-1183.[iv] Peeters K et al. Brain 2014; 137(Pt 11): 2879-2896.