DGSP - Sportmedizin und Prävention
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Gesundheitsförderung und Prävention durch Bewegung und Sport sind die Leitthemen der 1912 gegründeten Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) e.V., die mit rund 6.500 Mitgliedern zu den größeren wissenschaftlich-medizinischen Fachgesellschaften Deutschlands gehört und die europaweit größte und weltweit älteste sportärztliche Vereinigung darstellt.
Das Fach Sportmedizin bündelt das sport- und aktivitätsbezogene Wissen zahlreicher Fachrichtungen im Sinne eines Querschnittsfaches unter Berücksichtigung von präventiven, kurativen, wissenschaftlichen und rehabilitativen Aspekten. Nicht nur Sportler und Sportlerinnen aller Leistungsklassen, vom Freizeit- bis zum Hochleistungssport, stehen im Fokus der Sportmedizin. Zusätzlich erhält in unserer von Bewegungsmangel geprägten Gesellschaft die effektive Dosierung und Motivation körperlicher Aktivität immer größere Bedeutung - sowohl zur Prävention als auch häufig zur optimalen Behandlung vieler lebensverkürzender chronischer Erkrankungen.
Vor diesem Hintergrund sind die Kernziele der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention e.V.:
die Einrichtung einer anerkannten Facharztausbildung für Sportmedizin die Optimierung der Rahmenbedingungen für ein flächendeckendes sportmedizinisches Angebot im ambulanten Umfeld die Förderung der sportmedizinischen Forschung, Lehre, Weiter- und Fortbildung.
die Stärkung und Vernetzung der universitären und wissenschaftlichen Standorte mit Bezug zu sportmedizinischen Fragestellungen und Arbeitsfeldern.
die Translation relevanter wissenschaftlicher Erkenntnisse aus Bereichen z.B. der Sportmedizin, Sportorthopäde oder Arbeitsphysiologie in die Praxis.
die nachhaltige Qualitäts- und Zukunftssicherung sportmedizinischer Themenfelder durch strukturierte Nachwuchsförderung.
die Umsetzung von Maßnahmen zur Steigerung der körperlichen Aktivität in der Bevölkerung.
die Entwicklung und Bereitstellung von Informationsangeboten im Kontext der bewegungsbezogenen Gesundheitsförderung.
Unsere Gesellschaft bringt ihre Kompetenz in den kontinuierlichen, inter- und transdisziplinären Dialog und die Mitgliedschaft bei nationalen und internationalen Verbänden, Fachgesellschaften und Institutionen ein.

Die sportmedizinische Vorsorgeuntersuchung unterstützt Menschen dabei, körperliche Aktivität und Sport sicher, individuell angepasst und gesundheitsförderlich aufzunehmen oder fortzuführen. Doch welche Untersuchung ist für wen sinnvoll? Welche internistisch-kardiologischen und orthopädischen Aspekte sollten berücksichtigt werden? Und wie gelingt der Transfer in die (sport-)medizinische Praxis?
In dieser Veranstaltung wird die sportmedizinische Vorsorgeuntersuchung aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven eingeordnet. Prof. Dr. med. Christine Joisten moderiert die Veranstaltung und führt in die Hintergründe der Leitlinie ein. Dr. med. Thomas Schramm beleuchtet die internistisch-kardiologische Perspektive. Prof. Dr. med. Anja Hirschmüller, digital zugeschaltet, ergänzt die orthopädische Einordnung. Abschließend zeigt Dr. med. Frank Möckel, wie die Empfehlungen praxisnah in der sportmedizinischen Versorgung umgesetzt werden können.
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