Was passiert eigentlich im Gehirn bei Depression
Therapiemodule
Nebenwirkungen & Komplikationen
Fazit
Wissenschaftliche Leitung
Vitos Klinik Eichberg / Vitos Klinikum Rheingau
Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie
Klinikdirektor der Vitos Klinik Eichberg, Ärztlicher Direktor des Vitos Klinikums Rheingau
Die Therapie von Depressionen ist modular aufgebaut und richtet sich nach Schweregrad, Verlauf, Komorbiditäten und Patientenpräferenzen. Basismaßnahmen sind Psychoedukation, Lebensstiländerungen, Internet- und mobilbasierte Interventionen (IMIs/DiGAs), ergänzt durch Psychotherapie und Pharmakotherapie. Während die Nationale Versorgungsleitlinie (NVL) ein schweregradbasiertes Vorgehen empfiehlt, setzt die australisch-neuseeländische Leitlinie auf ein Stufenmodell („Actions, Choices, Alternatives“). Antidepressiva sollen bei leichten Episoden nur nachrangig eingesetzt werden; zentrale Auswahlkriterien sind Wirksamkeit und Verträglichkeit, insbesondere unter Berücksichtigung von Nebenwirkungen, Interaktionen (z.B. CYP-System, QTc-Verlängerung, Blutungsneigung) und Komorbiditäten. Bei Nichtansprechen ist eine strukturierte Eskalation wichtig, von Dosiskorrektur über Kombinationstherapie bis hin zu Esketamin, rTMS oder EKT im spezialisierten Setting. Ziel ist die Remission, Sicherung der Stabilität und Rückfallprävention
Indikationen
Allergien
Angst- und Panikstörungen
Asthma
Chronische Schmerzen (Kopf-, Rückenschmerzen)
Demenz
Depression
Diabetes Mellitus
Essstörungen
Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Infektionserkrankungen
Parkinson
Persönlichkeitsstörungen
Schlaganfall
somatoforme Störungen
Substanzgebrauchsstörungen
Tumorerkrankungen
Zwangsstörungen
Wirkstoffe
Antihypertensiva
Esketamin
Interferon alpha
Kortikosteroide
SNRIs
SSRIs
Trizyklische Antidepressiva (TCA)
Tuberkulostatika
Schlagworte
Affektive Störungen
Allgemeine Depressionsskala
Angststörungen
BDI-II
Beck-Depressions-Inventar
Bipolare Störungen
Burnout
Chronische Depression
HAMD
Hamilton Depression Rating Scale
ICD-10
Komorbiditäten
MADRS
Montgomery-Asberg Skala
PHQ-D
Screeningfragen
Substanzmissbrauch
Trauerreaktion
Verlaufsformen Depression
WHO-5