GCT - Nationale Strategie Gen- und zellbasierte Therapien
GCT - Nationale Strategie Gen- und zellbasierte Therapien
ELHKS - Seltene Erkrankungen in der Praxis
ELHKS - Seltene Erkrankungen in der Praxis
| vor 6 Monaten
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Die Nationale Strategie für gen- und zellbasierte Therapien ist eine Multi-Stakeholder-Initiative, die im Auftrag des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) vom Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) koordiniert wird.
Im Mittelpunkt steht das Wohl der Patient*innen. Ziel ist es, die Entwicklung, Translation und Anwendung von gen- und zellbasierten Therapien in Deutschland zu stärken und die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Gesundheitsversorgung, Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Patient*innenvertretungen zu fördern.

Gen- und zellbasierte Therapien eröffnen neue Perspektiven für Menschen mit schweren oder bislang unzureichend behandelbaren Erkrankungen. Gleichzeitig erfordern sie neue Ansätze in Forschung, Regulierung, Produktion, Qualifizierung und Versorgung.
Die Nationale Strategie GCT verfolgt das Ziel, die Rahmenbedingungen für gen- und zellbasierte Therapien in Deutschland nachhaltig zu verbessern, die Zusammenarbeit der beteiligten Akteur*innen zu stärken und den Translation wissenschaftlicher Erkenntnisse in die klinische Anwendung zu beschleunigen.

Gen- und zellbasierte Therapien werden zunehmend in der klinischen Versorgung eingesetzt und eröffnen neue Behandlungsmöglichkeiten für verschiedene Erkrankungen, für die es bisher keine oder nur unzureichende Behandlungsmöglichkeiten gibt. Damit gewinnen zielgruppenspezifische Informations- und Fortbildungsangebote für Ärzt*innen an Bedeutung.
Die digitale Fortbildungsreihe für Allgemeinmediziner*innen wurde in Kooperation mit der Eva Luise und Horst Köhler Stiftung entwickelt und wird gemeinsam weitergeführt. Sie vermittelt praxisnahe Einblicke in aktuelle Entwicklungen der gen- und zellbasierten Therapien.
Mit unserer digitalen Fortbildungsreihe möchten wir insbesondere Allgemeinmediziner*innen und weitere Ärzt*innen dabei unterstützen,
• Grundlagen von gen- und zellbasierten Therapien zu verstehen,
• neue Therapieoptionen einzuordnen,
• Patient*innen kompetent zu begleiten und
• aktuelle Entwicklungen aus Forschung und Versorgung kennenzulernen.
Die Fortbildungsreihe verbindet wissenschaftliche Expertise mit praxisnahen Einblicken in die Versorgung und unterstützt den Wissenstransfer zwischen Forschung und klinischer Praxis- und damit die Translation in die Anwendung.

Die Nationale Strategie GCT wurde in einem breiten Multi-Stakeholder-Prozess unter Beteiligung von Akteur*innen aus Wissenschaft, Gesundheitsversorgung, Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Patient*innenvertretungen entwickelt.
Mehr als 150 Expert*innen aus unterschiedlichen Bereichen erarbeiteten gemeinsam acht Handlungsfelder mit konkreten Zielen und Maßnahmen, um die Entwicklung, Translation und Anwendung von gen- und zellbasierten Therapien in Deutschland nachhaltig zu stärken.
Die Nationale Strategie bündelt Aktivitäten in acht Handlungsfeldern:
• Vernetzung und Unterstützung der Stakeholder
• Ausbildung und Kompetenzstärkung
• Technologietransfer
• Standards, Normen und regulatorische Rahmenbedingungen
• Ausbau von Qualität und Kapazitäten im Bereich der Good Manufacturing Practice (GMP)- Produktion
• Forschung und Entwicklung
• Marktzulassung und Übergang in die Versorgung
• Interaktion mit der Gesellschaft
Die Handlungsfelder adressieren die gesamte Wertschöpfungskette – von der Grundlagenforschung und Entwicklung über Translation und Produktion bis hin zur Anwendung in der Versorgung.
Downloads
Nationale Strategie GCT auf einen Blick
Strategiepapier „Nationale Strategie für gen- und zellbasierte Therapien“
GCT Kurz-Dossier
Kommissarische Geschäftsstelle
Anna-Louisa-Karsch-Straße 2, 10178 Berlin